Hochzeitsmesse Monheim

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24.02.2012 Hochzeitsmesse Monheim

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Feuerwerk Workshop Nr. 24

Trenchard Baracks, Celle. Am 7. Juli 2012 feierte die seite 1945 in Celle stationierte Britishe Armee mit einem großen Ball ihren Abschied von diesem Stützpunkt. Besonderer Höhepunkt des Abends war unter anderem das fast 20 minütige Feuerwerk von X-Magic/Feuerwerk-Workshop. Das Ball Thema „East vs. West“ stellte dabei besondere Anforderungen an das Feuerwerks-Design. Um auch hier das Thema aufzugreifen wurde die pyrotechnische Vorführung als Kombination aus Barock- und Großfeuerwerk gestaltet. Zusätzlich wurden insgesamt vier Lichterbilder mit insgesamt über 1.000 pyrotechnischen Effekten in verschiedenen Farben die gleichzeitig entzündet wurden bildeten das erste Schlussbild im Ablauf des Feuerwerks. Drei pyrotechnische Wasserfälle im Hintergrund der Lichterbilder verstärkten den Eindruck der Lichterbilder. Das endgültige Finale bildete eine Kombination aus zahlreichen goldenen Palmen und 200 Salutschüssen. Das Feuerwerk wurde auch hier manuell gezündet. Feuerkörbe, die bereits vor dem Feuerwerk entzündet wurden, schufen eine angenehme Atmosphäre, Blickfang und zusätzliche Wärmequelle an der Frontseite des Abbrandplatzes.

Der Teil des Barockfeuerwerks, welches den ersten Teil des Feuerwerks bildete, begann mit einer Illumination des Abbrandplatzes mit rotem Feuer. Pyrotechnische Blinker erzeugten starke Lichtblitze, diese wurden durch eine dichte Nebelwolke, welche durch Rauchpulver an verschiedenen Stellen erzeugt wurde, zur Geltung gebracht. Der entstehende Rauch in Kombination mit dem Bengalfeuer und den Blinkern, erzeugte nicht nur ein sehr großes Bild sondern sorgte auch für eine angenehme Atmosphäre. Pyrotechnische Lauflichter verteilt auf verschiedene Positionen boten als lang anhaltender Effekt ein besonderes und außergewöhnliches Lichterspiel. Hierbei wurden unter anderem farbige Bengalfeuer mit Farbwechsel eingesetzt. Verschiedene Vulkane und Fontänen bildeten in breiter Front spektakuläre Bilder. Als letzter Bodeneffekt wurden pyrotechnische Sonnenräder eingesetzt. Den Übergang zum Teil des Großfeuerwerks bildeten zwei Cakeboxen der Klasse Fs Silvesterfeuerwerk) mit jeweils 500 Gramm Netto Masse (NEM).

Das Großfeuerwerk wurde in einiger Entfernung, direkt hinter dem Abbrandplatz entzündet. Als erster Effekt kamen hier zwei Cakeboxen mit Wistler-Effekten (Pfeifen) und rot/grünen Crosetten zum Einsatz. Mehrere Gefächerte Abschüsse und eine Vielzahl verschiedener Effekte bildeten den Beginn des Höhenfeuerwerks. Ein Solo aus Kugelbomben mit einem Kaliber von 4″ (100 mm) bildete einzelne beeindruckende Feuerwerksbilder am Nachthimmel. Im weiteren Verlauf des Feuerwerks wurden noch Cakeboxen und zahlreiche 3″ (75 mm) Kugelbomben eingesetzt.

Das Finale des Feuerwerks fand anschließend mit den Lichterbildern und Goldpalmen in direkter nähe zum Publikum statt.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=53

Feuerwerk Workshop Nr. 23

Am Samstag, 9. Juni 2012, endete auf dem Flugplatz Brilon-Thülen der Sauerlandwettbewerb 2012 mit dem Feuerwerk Workshop Nr. 23. Der Sauerlandwettbewerb ist ein Segelflug-Wettkampf der umliegenden Luftsportvereine im Sauerland. Das Abschiedsfest des Wettkampfes wurde mit großer Siegerehrung und Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Brilon, Herr Franz Schrewe gebührend gefeiert. Anschließend konnten Wettkampfteilnehmer und Besucher der Veranstaltung den Abend bei kühlem Bier, reichhaltigem Buffet und Public Viewing (EM-Fussballspiel: Deutschland – Portugal) ausklingen lassen. Mit dem rund achtminütigen Feuerwerk konnte zum Schluss der Sieg deutschlands gefeiert werden. Für Ton, Licht und Videotechnik während der Veranstaltung und des Public Viewing sorgte die Firma be4live aus Brilon.

Das Feuerwerk startete direkt nach dem Sieg deutschlands mit einigen Einzelschüssen. Eine Reihe Vulkane (Frontstücke) sorgte dann für den ersten großen optischen Eindruck. Die Vulkane wurden dabei im forderen Bereich des Abbrandplatzes positioniert. Ein mehrfach abgeschossener Fächer bildete den Einstieg in das folgende Großfeuerwerk. Höhepunkt des Großfeuerwerks waren drei Schuss mit einem Kaliber von 150 mm (6″) in der Mitte des Feuerwerks. Der Abschluss des Feuerwerks bildeten mehrere Schuss in einer schnellen Folge mit mehreren Blitz Effekten und einem anschließendem Goldregen.

Ein Feuerwerk dieser Art und Größe können Sie bei Feuerwerk-Workshop auch für Ihr Firmenevent oder auch für Ihre private Feier buchen. Als Feuerwerkspakete werden verschiedene Optionen in Spielzeit und Thema (Hochzeitsfeuerwerk, Jubiläumsfeuerwerk und Partyfeuerwerk) angeboten.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=58

Feuerwerk Workshop Nr. 20

Feuerwerk Workshop begleitete das Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Berlin Rebels mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung zum Einlauf der Düsseldorf Panther. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte dabei schnell eine große Nebelwand. Die Effekte wurden dabei von insgesamt vier Effekt-Halterungen gleichzeitig abgeschossen; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader der Düsseldorf Panther). Für echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine lautstarke akustische Komponente ergänzt die das Gesamtbild bei diesem Tagesfeuerwerk abgerundet hatte. Die einzelnen Effekte wurden in Effekt-Halterungen befestigt und untereinander mit verschiedenen Zündschnüren verleitet, die Laufzeit der einzelnen Zündschnurelemente sorgte dabei für die Choreografie des Feuerwerks. Die Initialzündung wurde für jede einzelne Effekt-Halterung per Handzündung am Anfang der Zündschnur vorgenommen.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit mehr als 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die beim Feuerwerk gleichzeitig über eine schnell brennende Zündschnur gezündet wurden. Das Firmenlogo wurde dabei in verschiedenen Flammfarben gestaltet und in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden.

Obwohl bei diesem Spiel in wortwörtlich letzter Minute noch ein gutes Ergebnis erreicht werden konnte, werden das Viertelfinale (Feuerwerk Workshop Nr. 21) und das Halbfinale (Feuerwerk Workshop Nr. 22) nicht im Panthergehege stattfinden. Die Workshops werden dann bei der nächsten Gelegenheit nachgeschossen. Teilnehmer die für diese Veranstaltungen bereits Tickets gebucht haben, können diese kostenlos auf andere Veranstaltungen umbuchen – auch in höhere Kategorien!

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie hier: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=148

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Die Panther haben’s geschafft – und sind geschafft. Mit dem 29:29 (6:0, 14:0, 0:21, 9:8) gegen die Berlin Rebels erkämpften die Düsseldorfer sich am Samstagabend im letzten Heimspiel und in ihrem letzten Spiel der regulären Saison der German Football League den einen Punkt, den sie noch zum Einzug ins Viertelfinale benötigten. In der Runde der letzten acht wartet in drei Wochen mit den Schwäbisch-Hall Unicorns kein Geringerer als der amtierende deutsche Meister auf den sechsmaligen Titelträger. Was spontan Mut macht für diese schwere Aufgabe: Der Titelträger Unicorns kassierte beim 27:37 bei den Rhein-Neckar Bandits am Samstag seine zweite Saison-Niederlage, ist also nach der perfekten Spielzeit 2011 in diesem Jahr nicht unbesiegbar.

Beim letzten diesjährigten Auftritt in Benrath boten die Panther den 1.753 Fans, die schon bei der Begrüßung ihres Teams für Gänsehaut-Atmosphäre sorgten, erneut einen nervenzerreißenden Krimi. Zum Helden des Tages avancierte diesmal Sascha Jungblut: Der Kicker-Routinier behielt 12 Sekunden vor dem Ende die Nerven, als er mit einem Fieldgoal aus 19 Yards den Ausgleich markierte. „Mir ging es wie allen anderen im Team: Ich wollte nicht, dass unsere Saison heute schon zu Ende ist“, erzählte der 34-Jährige, der in den vergangenen Spielzeiten für die Mönchengladbach Mavericks und davor für die Assindia Cardinals gekickt hatte, über seine Gedanken im entscheidenden Moment: „Und nur darauf habe ich mich konzentriert.“

Dabei hatte es zunächst nicht nach einem neuerlichen ‚Herzinfarkt-Finale‘ ausgesehen. Die Panther-Defense hatte bis zur Pause die Berliner Angreifer gut im Griff. Und die Offense der Hausherren spielte zwar nicht fehlerlos, hatte aber immerhin 20 Punkte vorgelegt. Zum ersten Touchdown legte David McCants einen seiner für ihn typischen ‚big plays‘ mit einem Lauf über 80 Yards hin. Den Extrapunkt vergab Sven Missbach, was zu diesem Zeitpunkt aber noch niemanden sonderlich beunruhigte. Die nächste gute Angriffsserie der Razubkatzen endete ebenfalls mit einem Fehlschuss: Jungblut traf aus 44 Yard den rechten Goalpost. Erst kurz vor der Pause wurde es deutlicher: Innerhalb von acht Sekunden beiente Quarterback Robert Demers zweimal Niklas Römer und der ‚Lieblings-Receiver‘ des Düsseldorfer Spielmachers machte seine ‚Drohung‘ wahr, er werde um jeden Meter kämpfen, stürmte jeweils in die Endzone und erhöhte (samt zwei Jungblut-Kicks) auf 20:0.

Doch die Berliner gaben sich und ihre Play-off-Chancen noch lange nicht auf: Brian Amaral, Ex-US-College-Boy mit portugiesischem Pass, erlief den ersten Touchdown für die Gäste. Nach einem Fumble bei der Ballübergabe kamen die Gäste schnell erneut in Ballbesitz und schafften den Anschluss, kurz vor dem ende des dritten Quarters gingen die Rebels sogar in 21:20 in Führung. „Uns fehlte nach der Pause ein wenig die Agressivität, der letzte Biss war einfach nicht da“, versuchte Offenseliner Raphael Llanos-Farfan eine Erklärung für den Einbruch.

„Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht, das haben die Berliner clever genutzt“, sagte Cheftrainer James Jenkins. Hatte er Angst, dass das Spiel endgültig kippt? „Nein“, erklärte er mit Überzeugung, „ich habe ja gemerkt, dass meine Spieler weiter die richtige Einstellung hatten.“ Und wirklich bissen die Panther noch einmal zurück. Die erste Serie nach dem Rückstand führte zwar bis zur Berliner 12-Yard-Linie, endete aber nach einer Sequenz mit drei Panther-Fouls und zwei Quarterback-Sacks durch die Gäste mit einem Punt. Die Düsseldorfer Defense hielt und im nächsten Angriff brachte David McCants mit seinem zweiten Touchdown des Tages, dem 23. der Saison, die Hausherren wieder mit 26:21 in Führung.

Noch einmal punkteten die Rebels, nach der gelungenen Zwei-Punkte-Conversion stand es 170 26:29. „Wenigstens haben die Panther noch genügend Zeit, um noch einmal zurückzukommen“, kommentierte Stadionsprecher Markus Zielke – und behielt Recht. Ein toller Return von McCants, einige Läufe über den einmal mehr herausragenden US-Amerikaner und Marcel van Eck, dazu einige Pässe, die Offense der Gastgeber klickte ungeachtet des Drucks, punkten zu müssen. Der erste potenzielle Touchdown nach einem Demers-Pass auf Yannick Baumgärtner wurde durch ein rigoroses Foul von Sven Pusback gestoppt, mit 16,8 Sekunden auf der Uhr standen die Düsseldorfer kurz vor der Endzone, das nächste play musste Entscheidung bringen.

Jungblut lief an, schoss und traf, doch ein Time-out der Berliner stoppte ihn Sekundenbruchteile vor dem Kick und verschaffte ihm zusätzliche Zeit zu grübeln. Dessen ungeachtet saß auch der zweite Kick – Spieler, Trainer, Betreuer und die Fans feierten den Play-off-Einzug, Headcoach Jenkins betonte, wie stolz er auf sein Team ist und gab zwei Tage trainingsfrei. Getrübt wurde das Remis, das wie ein Sieg zählte, durch die Verletzung von Felix Köster. Der Panther-Passempfänger zog sich im dritten Viertel eine Sprengung des rechten Schultereckgelenks zu, für ihn ist Saison vorzeitig beendet.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Düsseldorf Panther – Berlin Rebels 29:29 (6:0, 14:0, 0:21, 9:8)

1.735 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße;

6:0 David McCants, 80-Yard-Lauf (9:51 Minuten gespielt)

13:0 Niklas Römer, 10-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (23:24)

20:0 Niklas Römer, 12-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (23:32)

20:7 Brian Amaral, 1-Yard-Lauf, PAT Matthew Evensen (28:23)

20:14 Gregor Lietzau, 25-Yard-Pass von Darius Outlaw, PAT Matthew Evensen (31:45)

20:21 Samuel Shannon, 35-Yard-Pass von Darius Outlaw, PAT Matthew Evensen (35:18)

26:21 David McCants, 7-Yard-Lauf (42:59)

26:29 Samuel Shannon, 15-Yard-Lauf, Zwei-Punkt-Conversion Jason Horton auf Pass von Darius Outlaw (45:10)

29:29 Sascha Jungblut, 19-Yard-Fieldgoal (47:48)

Feuerwerk Workshop Nr. 19

Feuerwerk Workshop begleitete das Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Lübeck Cougars mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung zum Einlauf der Düsseldorf Panther. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte dabei schnell eine große Nebelwand. Die Effekte wurden dabei von insgesamt vier Effekt-Halterungen gleichzeitig abgeschossen; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader der Düsseldorf Panther). Für echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine lautstarke akustische Komponente ergänzt die das Gesamtbild bei diesem Tagesfeuerwerk abgerundet hatte. Die einzelnen Effekte wurden in Effekt-Halterungen befestigt und untereinander mit verschiedenen Zündschnüren verleitet, die Laufzeit der einzelnen Zündschnurelemente sorgte dabei für die Choreografie des Feuerwerks. Die Initialzündung wurde für jede einzelne Effekt-Halterung per Handzündung am Anfang der Zündschnur vorgenommen.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit mehr als 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die beim Feuerwerk gleichzeitig über eine schnell brennende Zündschnur gezündet wurden. Das Firmenlogo wurde dabei in verschiedenen Flammfarben gestaltet und in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden.

Mehr über diese Veranstaltung finden Sie hier: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=147

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Wie unterschiedlich doch die Reaktionen auf ein Spiel ohne Sieger aussehen: Während die Lübeck Cougars ihr überraschendes 29:29 (12.7, 7:7, 0:0, 10:15)-Unentschieden in Düsseldorf bejubelten, als ob es den vorzeitigen Erstliga-Verbleib für den GFL-Aufsteiger bedeuten würde, herrschte bei den Panthern tiefe Tristesse. Verständlich, da der nicht einkalkulierte Punktverlust im Duell der Raubkatzen wohl schon frühzeitig die Ambitionen der Rheinländer auf Platz zwei der Nordgruppe der German Football League und das damit verbundene Heimrecht im Viertelfinale beendet hat.

Verständlich war der Missmut der Panther aber vor allem auch, weil sie den 1.879 Zuschauern im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße in der ersten Partie nach der dreiwöchigen Spielpause und im (mit hoher Wahrscheinlichkeit) vorletzten Heimspiel des Jahres ihre schwächste Saisonleistung geboten hatten. „Wir waren irgendwie noch eingerostet, haben unseren Rhythmus nicht kontinuierlich gefunden“, gab Runningback David McCants zu, „das darf trotz einer Pause und trainingsfreier Zeit nicht passieren.“ Während die Gäste, die gerade mal mit 33 Spielern angereist waren, um jeden Ball erbittert fighteten, wirkten die Rheinländer streckenweise seltsam phlegmatisch, fast paralysiert. Das Lübecker Laufspiel über Michael Davis und Franz Teuber bekam die Düsseldorfer Defense ebenso wenig in den Griff wie Andrew Hill: Mit beweglichen Spielmachern wie dem früheren Langenfelder Longhorn hatten die Panther schon in Dresden, gegen Kiel und Berlin enorme Probleme gehabt. Nicht einmal die Schwächen des Aufsteigers, der außer einem Extrapunkt auch ein ‚einfaches‘ Fieldgoal aus 25 Yards ungenutzt ließ, und alleine bis zur Pause viermal den Ball fallenließ (fumblete) konnten die Hausherren nutzen. „Das muss ich auf meine Kappe nehmen“, sagte Cheftrainer James Jenkins selbstkritisch: „Wenn das Team nicht gut genug vorbereitet ist oder die Vorbereitung nicht gut genug umsetzen kann, liegt das an meiner Arbeit. Da kann und will ich mich hinter niemandem verstecken.“

Auf der anderen Seite des Feldes blitzte das Potenzial der Panther-Offense nur ganz sporadisch immer mal wieder auf: Für beide Touchdowns vor der Pause benötigten Quarterback Robert Demers und Co. jeweils nur zwei big plays. Dumme Strafen und einige kleine individuelle Fehler machten lange Zeit die anderen Angriffsserien der Düsseldorfer jedoch ohne zählbare Erfolge zunichte. Die tapfer kämpfenden Cougars erkannten ihre Chance und zogen völlig verdient immer weiter davon. Bis die Düsseldorfer, als die Partie schon verloren schien, sich nach 14:26- und 21:29-Rückständen doch wieder auf ihre Qualitäten besannen. Zum 21:26-Anschluss erlief Ex-Maverick Oliver Martin seinen ersten Touchdown als Panther. Und die Serie zum 27:29, die Marcus Jaeger auf Demers-Zuspiel abschloss, war mit acht kompletten Pässen in Serie in drei Minuten Spielzeit schon beinahe lehrbuchreif – wobei dem Lübecker Rest-Aufgebot allerdings auch sichtlich die Kraft ausging. So gelang am Ende den Gastgebern auch die Conversion zum glücklichen Ausgleich, den David McCants erzielte, scheinbar mühelos – wirklichen Jubel löste das 29:29 beim sechsmaligen deutschen Meister aber nicht aus.

Bei den Düsseldorfer Fans, die die Cougars mit anerkennendem Applaus und Sprechchören verabschiedeten, herrschten gemischte Gefühle: Einerseits natürlich Enttäuschung über die in vielen Aspekten fehlerhafte Vorstellung ihres Teams. Andererseits war aber auch Erleichterung zu spüren, dass ‚ihre‘ Jungs im Endspurt wenigstens noch das Unentschieden gerettet hatten. Dazu kam die Anerkennung der Düsseldorfer Anhänger dafür, dass sich die Panther trotz der vor allem in den Linien heftigen personellen Probleme und der vielen Schwächen nie aufgegeben hatte. Bewundernswert vor allem die Leistung der Offenseline, in der Tightend Florian Pawlik als Tackle und Peter Mayer aus der Defense als Center aushelfen mussten, weil nur drei ‚gelernte O-Liner‘ zur Verfügung standen.

Allerdings wollte Headcoach Jenkins die Personalnot nicht als Begründung und schon gar nicht als Ausrede für die teilweise desolaten Darbietungen seiner Schützlinge gelten lassen. „Dass Spieler und manchmal auch viele Spieler wegen Verletzungen, aber auch wegen Urlaub, beruflicher oder privater Verpflichtungen fehlen, geht allen Teams so und ist eben Teil der Bedingungen, unter denen wir hier Football spielen“, stellte der 44-jährige ehemalige NFL-Profi klar. Seine Analyse: „Wir hatten Probleme, den Ball fest zu halten, diese Turnovers und die Strafen haben immer wieder unsere Angriffe ‚getötet‘. In der Defense haben wir nie entscheidend Druck aufbauen können, da müssen wir über das Unentschieden noch froh sein.“

Das Spiel in der Zusammenfassung

Düsseldorf Panther – Lübeck Cougars 29:29 (7:12, 7:7, 0:0, 15:10)

1.879 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße

0:6 Michael Davis, 2-Yard-Lauf (5:25 Minuten gespielt)

7:6 Jens Vogt, 31-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (6:07)

7:12 Locklan Gilbert, 30-Yard-Pass von Andrew Hill (8:28)

14:12 David McCants, 64-Yard-Lauf, PAT Sascha Jungblut (16:46)

14:19 Michael Kresowaty, 16-Yard-Pass von Andrew Hill, PAT Locklan Gilbert (23:26)

14:26 Michael Davis, 1-Yard-Lauf, PAT Daniel Töllner (38:17)

21:26 Oliver Martin, 2-Yard-Lauf, PAT Sascha Jungblut (41:14)

21:29 Daniel Töllner, 34-Yard-Fieldgoal (44:34)

29:29 Marcus Jaeger, 12-Yard-Pass von Robert Demers, Zwei-Punkte-Conversion Lauf David McCants (47:35)

Pressemeldung der Düsseldorf Panther vom 2., 5. und 7. August 2012 über das Rückspiel zu dieser Veranstaltung

2. August 2012, Düsseldorf. Revanche ist das Motto der Woche bei den Düsseldorf Panthern. Schon sieben Tage nach dem für die Rheinländer enttäuschenden, aber für die Gäste hoch verdienten 29:29 gegen die Lübeck Cougars steht an der Ostsee die zweite Partie des sechsmaligen deutschen Meisters gegen den Aufsteiger auf dem (ausgesprochen seltsamen) Spielplan der German Football League. Und da das erst in der Endphase erkämpfte Unentschieden gegen den Neuling für die vorher hoch favorisierten Panther eine ‚gefühlte‘ Niederlage war, wollen die Düsseldorfer sich unbedingt rehabilitieren.

„Wir müssen unter Beweis stellen, dass wir mehr drauf haben“, hat Linebacker Denis Letkemann stellvertretend für seine Mitstreiter das Ziel für die Partie am Samstag im Stadion Buniamshof (Kick-off: 17.30 Uhr) vorgegeben. „Mir persönlich war das peinlich, so vom Platz zu gehen!“ Letkemanns schonungslose Ansage: „Wenn wir als Team keine Lehre aus diesem Spiel ziehen, verdienen wir‘s nicht, in die Playoffs zu kommen!“

Besonders auffällig: Satte 354 Yards Raumgewinn erliefen die beiden Runningbacks Michael Davis und Franz Teuber sowie Spielmacher Andrew Hill gegen die desolate Düsseldorfer Defense. Was selbst Cougars-Headcoach Mark Holtze als „für eine Abwehrreihe wie die der Panther eine Katastrophe“ bezeichnete. „Sie haben uns unterschätzt, das werden sie aber sicher nicht wieder tun“, vermutet er. Trotzdem sieht Holtze für sein Team „im Rückspiel sicher wieder eine Chance, denn auch wir werden uns auf sie auch noch besser einstellen“, und glaubt mit Blick auf fünf bei vergebenen Fieldgoals und Extrapunkten ‚liegengelassene‘ Punkte: „Wenn wir in den Special Teams besser spielen, haben wir auch im Rückspiel eine Außenseiter-Chance.“

Auch Panther-Passempfänger Niklas Römer bekennt sich „ohne die gute Leistung der Cougars schmälern zu wollen“ dazu, dass beim zweiten Aufeinandertreffen der beiden Raubkatzen-Teams „das, was am Samstag passiert ist, nicht noch mal“ vorkommen soll: „Dazu ist unser Spielerpotenzial eigentlich viel zu groß“. Bei seinem Fernsehauftritt bei ‚Center TV‘ gab Nationalspieler Römer zu, dass die Panther beim 29:29 in allen Aspekten und allen Bereichen der Mannschaft eine unerklärlich schwache Vorstellung geboten hätten.

Mit seiner Bekräftigung, trotz des Angebots als Assistenztrainer an das Waldorf College in die USA zu wechseln die Saison bei den Panthern zu Ende zu spielen, hat Estrus Crayton seinerseits ein Zeichen gesetzt. „Natürlich glaube ich an unsere Mannschaft“, sagt der mit 40 Jahren älteste Düsseldorfer Akteur, „wir haben von unseren Möglichkeiten zuletzt nur einen Teil genutzt, deshalb haben wir gegen Berlin verloren und gegen Lübeck so enttäuscht. Ich bin sicher, dass wir auf den Erfolgsweg zurückfinden und will meinen Teil dazu beitragen.“

Andererseits ist allen Panthern auch klar: Bei einem ähnlich schlechten Auftritt am ‚Buni‘, wie die Lübecker ihr Stadion nennen, würde der letztjährige Germanbowl-Halbfinalist nicht nur das immer noch existente Saisonziel Gruppenplatz zwei, sondern sogar den Einzug in die Play-offs überhaupt in Gefahr bringen.

Genau wie Römer, der im ersten Viertel kurz vor der Endzone fumblete, ließ auch David McCants in Benrath bei einem scheinbar sicheren Touchdown in aussichtsreicher Position den Ball fallen. „Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, da bi ich keine Ausnahme“, sagte der Panther-Runningback dazu nur knapp, „aber entscheidend ist, dass man aus seinen Fehlern lernt, sich noch mehr konzentriert, noch härter arbeitet und stärker zurückkehrt.“ Der Mann aus Alabama hofft, dass er am Samstagabend außer der angestrebten Revanche zwei weitere Gründe hat, um zu feiern. Genau 22 Yards fehlen David noch an der magischen 1000-Yards-Marke, 2 Punkte, um 100 Zähler zu erreichen: 978 Yards Raumgewinn hat er in den bisherigen 9 Spielen erlaufen und 98 Punkte für die Rheinländer erzielt. „Individuelle Erfolge sind natürlich schön, aber wichtiger ist, dass wir als Team zusammen stehen und gemeinsam gewinnen“, sagt McCants dazu.

Info

German Football League: Lübeck Cougars – Düsseldorf Panther

04. August 2012, Stadion Buniamshof, Lübeck;

Kick-off: 17.30 Uhr;

Tickets: Sitzplatz 10 €, Stehplatz 5 €; Ermäßigte: 6 €, 3€.

 

5. August 2012, Düsseldorf. Auf eindrucksvolle Weise ist den Düsseldorf Panthern die Rehabilitation für die enttäuschende Leistung der Vorwoche geglückt. Mit einer Klasse-Vorstellung und einem 51:27 (14:7, 21:7, 7:7, 9:6)-Sieg revanchierte sich der sechsmalige deutsche Football-Meister am Samstag bei den Lübeck Cougars für das 29:29 gegen den gleichen Gegner sieben Tage zuvor. Erfolgreichster Punktesammler der Gäste war vor 1.200 Zuschauern im Stadion am Buniamshof Estrus Crayton: Der 40-jährige Kalifornier, der in dieser Woche ein lukratives Angebot als Trainer in seine Heimat zurückzukehren abgelehnt hatte, erzielte gleich drei der sieben Touchdowns für die Rheinländer.

Überhaupt machten die Schützlinge von Cheftrainer James Jenkins von Beginn an klar, dass sie ihr wahres Leistungsvermögen zeigen wollten. Bis zur Pause münzte die Panther-Offense sechs Angriffsserien in fünf Touchdowns um. Mit einer konzentrierten Vorstellung und einer gelungenen Mischung aus Pass- und Laufspiel nahmen sie Cougars zeitweise fast lehrbuchmäßig auseinander. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Runningback Soichiro Tsukuda und Offenseliner Patrick Neff konnten die Gäste an der Ostsee nicht stoppen. In der Linie bot Ex-Rookie Marius Mohr bei seinem Debüt in der German Football League eine gute Partie und Tsukudas sonstige Aufgaben als Runningback teilten sich Marcel van Eck, Oliver Martin und Niklas Hornen.

Denn Headcoach Jenkins überraschte die Cougars damit, dass er dem sonstigen ‚Dauerläufer‘ David McCants mehr Pausen als sonst gönnte. Trotzdem knackte der Mann aus Alabama zwei Erfolgsmarken: Schon im zweiten Quarter übertraf er die 1.000 erlaufenen Yards für diese Saison, mit seinem Touchdown nach der Pause schraubte David zudem sein Punktekonto über die 100er-Marke auf genau 104 Zähler. In den Pausen von McCants hielten die deutschen Runningbacks der Panther aber den Angriff weiter am Leben – natürlich auch dank der Unterstützung des Passspiels. Neben Crayton zeichnete sich da besonders Niklas Römer aus.

Neben der deutlich konzentrierteren Leistung des Angriffs zeigte sich aber vor allem auch die Düsseldorfer Defense deutlich verbessert. Sie ließ diesmal nur einen langen Lauf von Lübecks Runningback Michael Davis und einen weiteren in der Endphase von Mathias Esau zu, profitierte aber auch davon, dass der US-‚Puma‘ im zweiten Viertel verletzt ausschied. Dadurch wurden die Gastgeber gezwungen, ihr Glück mehr als sonst über Pässe zu suchen. Resultat: Gleich viermal fingen die Abwehrspieler der Panther Würfe von Lübecks Spielmacher Andrew Hill ab. Denis Odenhoven, Sebastian Schönbroich, Denis Kühn und Florian Klingner griffen sich je einen Pass des Lübecker Quarterbacks. So zogen die Gäste schon im zweiten Quarter auf 28:7 und bis zur Pause auf 35:14 davon.

Den Anschluss zum 21:35 gleich nahc der Pause beantworteten Quarterback Robert Demers und Co. mit ihrem sechsten Touchdown – damit war die Frage nach dem Sieger entschieden. Die Düsseldorfer gaben allen sonstigen Reservisten die Chance, Spielerfahrungen zu sammeln. Was in der letzten Angriffsserie zu einer doppelten Premiere führte. 24 Sekunden vor dem Ende bediente Manuel Engelmann mit einem Pass in die Endzone Felix Köster. Der erste Passfang des 23-jährigen Wide Receivers in diesem Jahr bedeutete für Köster den ersten Saison-Touchdown und für den letztjährigen Rookie-Spielmacher und Jugend-Nationalspieler den ersten Touchdown-Pass in der GFL überhaupt.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Lübeck Cougars – Düsseldorf Panther 27:51 (7:14, 7:21, 7:7, 6:9)

1.200 Zuschauer im Lübecker Stadion am Buniamshof

0:7 Niklas Hornen, 2-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (3:21 Minuten gespielt)

7:7 Michael Davis, 4-Yard-Lauf, PAT Daniel Töllner (6:40)

7:14 Estrus Crayton, 69-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (7:57)

7:21 Marcel van Eck, 1-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (16:25)

7:28 Estrus Crayton, 13-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (19:00)

14:28 Andrew Hill, 1-Yard-Lauf, PAT Daniel Töllner (20:54)

14:35 Estrus Crayton, 16-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (23:44)

21:35 Mathias Esau, 30-Yard-Lauf, PAT Daniel Töllner (26:26)

21:42 David McCants, 19-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (29:37)

21:45 Sven Missbach, 38-Yard-Fieldgoal (40:15)

27:45 Franz Teuber, 2-Yard-Lauf (43:13)

27:51 Felix Köster, 18-Yard-Pass von Manuel Engelmann (47:36)

 

7. August 2012, Düsseldorf. Teuer bezahlt haben die Düsseldorf Panther ihren 51:27-Sieg in Lübeck: Mit Soichiro Tsukuda und Denis Odenhoven fallen zwei der Akteure des aktuellen Tabellendritten der German Football League auf jeden Fall erst einmal aus, Patrick Neff hofft noch auf ein positives Ergebnis der MRT-Untersuchung.

Mit Denis Odenhoven hat es einen der ‚Shooting Stars‘ der laufenden Saison am schlimmsten erwischt. Der 21-jährige Rückraum-Verteidiger war erst im Winter von Viertligist Solingen Paladins an den Rhein gewechselt und hatte sich auf Anhieb in der höchste deutschen Spielklasse etabliert. Mit 41 Tackles führt er derzeit sogar die teaminterne Defense-Statistik an, zudem fing er bei den Cougars bereits den vierten Pass eines gegnerischen Quarterbacks ab. Leider zog er sich eine Sprengung des Schultereckgelenks zu, „zwei Monate Zwangspause“ befürchtet Panther-‚Doc‘ Rubin Mogharebbi für Odenhoven.

Etwas glimpflicher ist Soichiro Tsukuda davon gekommen, der aus Lübeck mit einer Sprunggelenksverletzung zurückkehrte. Der nur 1,57 Meter kleine japanische Runningback wird bei den Auswärtsspielen bei den Berlin Rebels am kommenden Sonntag (Kick-off: 15 Uhr, Mommsenstadion) und den Braunschweig Lions eine Woche später auf jeden Fall fehlen. Doch kann So auf ein Comeback beim Topspiel bei den Berlin Adler am 25. August hoffen.

Hoffen muss derzeit auch Patrick Neff: Der 140-Kilo-Brocken aus der Offenseline hatte sich im Stadion am Buniamshof am linken Knie verletzt. Erst eine genaue Untersuchung per Computer-Tomographie kann genauen Aufschluss über seine Blessur geben. „Zu 80 Prozent fühlt es sich schon wieder ganz gut an“, wagt der 27-jährige ‚Paddy‘ eine Selbst-Diagnose – die Panther und ihre Fans drücken die Daumen, dass der Nationalspieler am Sonntag wieder mitmischen kann.

Feuerwerk Workshop Nr. 18

Feuerwerk Workshop begleitete das Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Kiel Baltic Hurricanes mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung zum Einlauf der Spieler. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte, troz heftigem Regens, dabei schnell eine große Nebelwand von insgesamt vier Effekt-Halterungen; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader der Düsseldorf Panther). Für echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine lautstarke akustische Komponente ergänzt die das Gesamtbild bei diesem Tagesfeuerwerk abgerundet hatte. Die einzelnen Effekte wurden in Effekt-Halterungen befestigt und untereinander mit verschiedenen Zündschnüren verleitet, die Laufzeit der einzelnen Zündschnurelemente sorgte dabei für die Choreografie des Feuerwerks. Die Initialzündung wurde für jede einzelne Effekt-Halterung per Handzündung am Anfang der Zündschnur vorgenommen.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit mehr als 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die beim Feuerwerk gleichzeitig über eine schnell brennende Zündschnur gezündet wurden. Das Firmenlogo wurde dabei in verschiedenen Flammfarben gestaltet und in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden.

Parallel zu dieser Veranstaltung der Feuerwerk Workshop Nr. 24 mehr>>

 

Weitere Information über diese Veranstaltung finden Sie auch auf: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=146

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Wieder ein Krimi, doch diesmal ohne Happyend für die Gastgeber: Eine Woche nach dem 44:43-Zittersieg gegen Spitzenreiter Kiel Baltic Hurricanes boten die Düsseldorf Panther ihren diesmal 2.213 Zuschauern im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße erneut einen nervenaufreibenden Football-Thriller. Der glückliche Abschluss blieb dem einzigen westdeutschen Team in der German Football League aber diesmal versagt: Die Hauptstädter erkämpften sich im Endspurt einen 31:30 (7:7, 10:13, 0:7, 14:3)-Erfolg.

„Das war ein klares Statement meiner Mannschaft“, strahlte Adler-Cheftrainer Wanja Müller nachher: „Wir sind ja bisher nicht so recht ernsthaft als Topteam wahr genommen worden. Jetzt haben wir bewiesen, dass wir wirklich eine der Spitzenmannschaften der GFL Nord sind – und dort in der Spitzengruppe wollen wir auch bleiben.“ Sein Düsseldorfer Kollege James Jenkins war nach der dritten Saisonniederlage, die den erhofften Sprung auf Platz zwei in weite Ferne rücken lässt, ausgesprochen ratlos: „Ich weiß noch gar nicht, woran es heute gelegen hat“, resümierte der 44-Jährige, „irgendwann schienen wir das Spiel im Griff zu haben, dann haben wir es wieder hergeschenkt. Wir konnten sie nachher einfach nicht mehr stoppen, obwohl die Adler nichts gespielt haben, was uns überrascht hätte. Das muss ich gründlich analysieren.“

Fakt ist: Nach ausgeglichener erster Hälfte mit leichten Vorteilen für die vor allem in der Offensive breiter besetzten Panther kam das Spiel im dritten Viertel irgendwie überhaupt nicht in Schwung. Die Gastgeber erzwangen durch Jason Adjei einen Fumble, den Jens Hoffmann sicherte, aber der Angriff der Düsseldorfer wusste mit der ‚Vorlage‘ der Deckung nichts anzufangen. Dann blieb eine viel versprechende Serie der Berliner punktlos, da Benjamin Scharweit das Fieldgoal aus 40 Yards kläglich versemmelte. Für den zündenden Funken sorgte dann einmal mehr David McCants: Der US-Runningback der Hausherren, der schon vor der Pause zwei kurze Touchdowns erlaufen hatte, zauberte in seiner unnachahmlichen Art einen 45-Yards-Lauf zum 27:17 hin – viele glaubten an eine Vorentscheidung.

Doch auch nach Sven Missbachs Fieldgoal zum 30:17 gaben sich die Berliner nicht geschlagen. „Kämpfen, kämpfen, immer weiter kämpfen, das ist der Charakter unserer Mannschaft“, erklärte Berlins Assistenzcoach und Ex-Rhein-Fire-Profi Richard Yancy nachher schlicht. Die Adler-Offense mit Quarterback Alex Good und Wide Receiver Conrad Meadows als ‚Fast-Alleinunterhalter‘ ließ sich einfach nicht stoppen, auf der anderen leisteten sich Panther-Spielmacher Robert Demers und Co. im Passspiel immer wieder dumme Fehler. So scorte der Tabellenzweite zweimal im Schlussviertel, 111 Sekunden vor dem Ende gingen die Gäste mit 31:30 in Führung.

Das Stadion verstummte – erwachte aber noch einmal zum Leben. Erst legte McCants einen tollen Kick-off-Return hin, dann bediente Demers nach drei vermasselten Pässen im vierten Versuch ‚Oldie, but Goldie‘ Estrus Crayton maßgerecht, der mit dem Ball bis in Fieldgoal-Reichweite an die 17-Yard-Linie sprintete. Nach zwei kurzen Läufen trat Sven Missbach zum potenziell siegbringenden Kick an – der aus 22 Yards zum Entsetzen der Düsseldorfer Spieler, Trainer und Fans links an den Goalpostst vorbeisegelte und den keineswegs unverdienten Sieg der Adler zementierte. „Es lag nicht an dem letzten Kick“, tröstete Abwehrrecke Pascal Hohenberg den unglücklichen Schützen, „wir haben alle im gesamten Spiel zu viele Fehler gemacht.“ Was auch Robert Demers so sah: „Wir haben übers ganze Spiel hinweg unsere Chancen nicht genutzt, auch ich trag eine gehörige Mitschuld.“ Um die kleine verbliebene Möglichkeit auf Rang zwei in der Endabrechnung und das damit verbundene Heimrecht fürs Viertelfinale zu wahren, dürfen sich die Panther nach der kleinen, dreiwöchigen Spielpause in den sechs noch ausstehenden Partien keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten.

Das Spiel im Überblick

Düsseldorf Panther – Berlin Adler 30:31 (7:7, 13:10, 7:0, 3:14)

2.213 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße

7:0 David McCants 2-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (5:48 Minuten gespielt)

7:7 Clemens Niepagen, 2-Yard-Lauf, PAT Benjamin Scharweit (9:04)

7:10 Benjamin Scharweit 25-Yard-Fieldgoal (16:32)

13:10 Marcus Jaeger, 31-Yard-Pass von Robert Demers, (19:15)

13:17 Conrad Meadows, 10-Yard-Lauf, PAT Benjamin Scharweit (21:14)

20:17 David McCants, 1-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (23:49)

27:17 David McCants, 45-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (33:04)

30:17 Sven Missbach, 33-Yard-Fieldgoal (37:28)

30:24 Alex Good, 3-Yard-Lauf, PAT Benjamin Scharweit (40:49)

30:31 Alex Good 2-Yard-Lauf, PAT Benjamin Scharweit (46:09)

Feuerwerk Workshop Nr. 17

Feuerwerk Workshop begleitete das Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Kiel Baltic Hurricanes mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung zum Einlauf der Spieler. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte, troz stärkerem Windes, dabei schnell eine große Nebelwand von insgesamt vier Effekt-Halterungen; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader der Düsseldorf Panther). Für echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine lautstarke akustische Komponente ergänzt die das Gesamtbild bei diesem Tagesfeuerwerk abgerundet hatte. Die einzelnen Effekte wurden in Effekt-Halterungen befestigt und untereinander mit verschiedenen Zündschnüren verleitet, die Laufzeit der einzelnen Zündschnurelemente sorgte dabei für die Choreografie des Feuerwerks. Die Initialzündung wurde für jede einzelne Effekt-Halterung per Handzündung am Anfang der Zündschnur vorgenommen.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit mehr als 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die beim Feuerwerk gleichzeitig über eine schnell brennende Zündschnur gezündet wurden. Das Firmenlogo wurde dabei in verschiedenen Flammfarben gestaltet und in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=134

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Genau 100 Sekunden vor dem Ende riss das Topspiel der German Football League auch die letzten bis dahin noch cool gebliebenen Fans von den Sitzen: Mit seiner zweiten Interception des Tages sicherte Nationalspieler Sebastian Schönbroich den 44:43 (6:9, 7:7, 17:27, 14:0)-Triumph der Düsseldorf Panther gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Das heißt: noch war der erste Sieg der Raubkatzen gegen die Wirbelwinde nach fünf überdeutlichen Niederlagen seit dem Wiederaufstieg in die German Football League auch da noch nicht unter Dach und Fach. Erst als 29 Spielsekunden später der Mut der Gastgeber belohnt wurde und Robert Demers im vierten Versuch an der eigenen 21-Yard-Linie einen neuen ersten Versuch erkämpfte, war der Erfolg wirklich besiegelt. Der Rest war Düsseldorfer Jubel und Freude über die vielleicht beste, vor allem aber begeisterndste Vorstellung eines Panther-Teams seit einem Dutzend Jahren.

Perfektes Football-Wetter, zwei absolute Topteams, die sich einen wahren Krimi lieferten, dazu 87 Punkte und nach langem Zittern und Bangen schließlich ein Happyend für die Gastgeber – die offiziell 2.095 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Stra0e wurden für ihr Kommen überreich entschädigt. Doch zunächst waren zumindest die Fachkundigen unter den Fans überrascht. Die Gäste von der Förde waren ohne Quarterback Jeff Welsh angereist – der im bisherigen Saisonverkauf überragende US-Amerikaner hatte sich bereits bei seiner Vertragsunterzeichnung im Winter festschreiben lassen, dass er für die Hochzeit seiner Schwester am 30. Juni Urlaub bekäme.

Doch das vermeidliche Manko nutzten die `Canes lange zu ihrem Vorteil aus: Die Panther-Defense, die sich auf den ‚Pocket-Passer‘, den eher unbeweglichen Welsh vorbereitet hatte, bekam dessen – zwar 15 Zentimeter kleineren, aber dafür wieselflinken – Ersatzmann Aaron Love lange Zeit nicht in den Griff. Der sonstige Wide Receiver Love spielte aus der ‚Wildcat‘-Offense heraus im Zusammenspiel mit dem sogar noch schnelleren Runningback Trevar Deen immer wieder seine Beweglichkeit aus und fand auch in den Nahtstellen der Düsseldorfer Zonen-Deckung des öfteren seine Kollegen Passempfänger. „Die beiden spielen vielleicht die beste Wildcat-Offense in der Liga“, lobte Panther-Cheftrainer James Jenkins seine Landsleute im Kieler Dress, „sie sind kaum zu stoppen – vor allem, wenn man, so wie wir, nicht auf sie vorbereitet ist.“ Selbstkritisch gab Jenkins aber auch zu: „Außerdem waren wir in einigen Situation zu ungeduldig und haben Fehler gemacht, weil wir zu viel wollten.“

So entwickelte sich ein munteres Spiel, bei dem die Deckungsreihen meist das Nachsehen hatten. Die ersten Punkte erzielten allerdings die Defensivabteilungen der Special Teams: Panther-Rückkehrer Mali Bangura blockte den ersten Punt der Gäste und trug den freien Ball über 25 Yards zum Touchdown in die Kieler Endzone. Die Baltic Hurricanes revanchierten sich in Person von Jacob Wyatt, der den Extrapunktversuch blockte und über 98 Yards zum zwei Punkte zählenden Conversion zurücktrug. Nach der 6:2-Führung der Hausherren begann die große Trevar Deed-Show. Der 25-Jährige erlief seinen ersten Touchdown des Tages zur ersten Kieler Führung. Am Ende hatte der `Canes-Runningback alle sechs Touchdowns seines Team erzielt – ein (am Ende bedeutungsloser) Teamrekord für den deutschen Meister von 2010.

Das bewährte Panther-Duo Robert Demers/Niklas Römer brachte noch einmal den sechsmaligen Champion nach vorne, nach dem 13:9 dominierte aber wieder das Kieler Duo Love/Deed. Nach dem 13:16 verhinderte Sebastian Schönbroich zunächst Schlimmeres für die Panther, als er drei Sekunden vor der Pause kurz vor der eigenen Endzone einen Love-Pass abfing. Trotzdem ging im dritten Viertel das fröhliche Scoren weiter – mit leichten Vorteilen für die cleverer wirkenden Hurricanes, die beim Punktefestival mehrfach mit zwei Touchdowns führten und bis auf 43:30 davonzogen. Das Highlight des Quarters lieferte aber David McCants, der den Kick-off nach dem Kieler 37:23 über 99 Yards zum sofortigen Anschluss returnierte und dafür zu Recht mit ‚standing ovations‘ gefeiert wurde.

„David bringt mit seinen Aktionen eine ungeheure Energie rüber, er steckt auch die anderen an. Er hat mit seinem Return allen klar gemacht, dass wir an uns und unsere Siegchance glauben müssen und Grund haben, daran zu glauben“, schwärmte Jenkins von seinem US-Runningback, der seinerseits nur kurz bemerkte: „Als ich als Kickreturner eingesetzt wurde, war mir klar, dass ich irgendetwas Besonderes machen musste und das habe ich versucht und bin einfach immer weiter gelaufen und gelaufen . . .“ Im Schlussviertel kam dann außer der entscheidenden Steigerung der Panther-Defense, die die Gäste zweimal zum Punten zwang, das nötige Quäntchen Glück dazu: Yannick Baumgärtner eroberte den von Niklas Römer kurz vor der Goalline fallengelassenen Ball in der `Canes-Endzone zum Anschluss-Touchdown. Und genau 247 Sekunden vor Schluss tankte sich Altmeister, Oldie., but Goldie‘ und Ex-Hurricane Estrus Crayton mit einem Demers-Pass durch, wegen eines vorherigen Kieler Fehlschusses beim Extrapunkt brachte Kicker Sven Missbach seine Panther zum 44:43 erstmals nach dem 13:9 aus der elften Minute wieder in Führung – die Fans waren schier aus dem Häuschen und wurden weiter nervlich gefordert:

Nach ‚Sebo‘ Schönbroichs zweiter Interception des Tages, bereits seiner fünften in dieser Saison, mussten die Panther noch unbedingt ein Firstdown erzielen, um nicht den Kielern noch einmal geben zu müssen. Zweimal wurden die Düsseldorfer auf dem Weg zu den letzten noch fehlenden Zentimetern an der eigenen 21-Yard-Linie gestoppt, Trainer, Spieler und Fans überlegten, ob ein Punt nicht die ‚sichere‘ Lösung sei. „Zwei meiner Coaches waren dafür, zwei dagegen, den Lauf zu versuchen, außerdem wollte (Spielmacher) Robert (Demers) den Versuch nicht ausspielen“, erzählte Cheftrainer Jenkins nachher von der schwierigen Entscheidungsfindung. Den Ausschlag, es zu probieren, gab Offenseline-Coach Sascha Al-Agha: „Ich war sicher, dass meine Jungs den Platz schaffen und sie waren sich sicher.“ Demers erhielt den Ball, flog über die Blocks der Linie hinweg zum neuen ersten Versuch und zum Panther-Sieg. „Ich wollte es nicht wagen, wollte lieber punten – aber manchmal ist es gut, auf den Coach zu Hören“, grinste Quarterback Demers nachher erleichtert. Und wenn er gestoppt worden wäre und Kiel per Fieldgoal noch gewonnen hätte? „Dann wäre die Niederlage meine Schuld gewesen“, sagte Headcoach Jenkins gelassen, „so ist es ein Sieg der Mannschaft, der unglaublich wertvoll für das Selbstvertrauen für den Rest der Saison ist.“

„Die Mannschaft, die es ein bisschen mehr wollte, hat heute gewonnen, ich bin überglücklich, dass wir unseren Fans diesen Sieg gegen das beste Team Deutschlands schenken konnten“, strahlte David McCants. Sieht der US-Runningback der Düsseldorfer wirklich den nun auch erstmals in dieser Saison bezwungenen Vizemeister als das beste Team Deutschlands? „Ja, natürlich“, betonte der Alabama-Panther, der einmal mehr eindrucksvollster Angreifer der Rheinländer war, und lobte das Team von der Förde: „Wir haben heute zwar gewonnen und auch verdient gewonnen. Aber Kiel ist uns insgesamt voraus und eins der drei besten Teams in Europa und die Nummer eins in Deutschland. Da sind wir schon zu Topleistungen wie heute gezwungen.“

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Düsseldorf Panther – Kiel Baltic Hurricanes 44:43 (6:9, 7:7, 17:27, 14:0)

2.095 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße

6:0 Mali Bangura, 25-Yard-Fumblereturn nach geblocktem Punt (5:59 Minuten gespielt)

6:2 Jacob Wyatt, Conversion, 98-Yard-Return eines geblockten Punts (5:59)

6:9 Trevar Deed, 4-Yard-Lauf, PAT Julian Dohrendorf (10:02)

13:9 Niklas Römer, 43-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (13:31)

13:16 Trevar Deed, 4-Yard-Lauf, PAT Julian Dohrendorf (22:14)

13:23 Trevar Deed, 15-Yard-Pass von Aaron Love, PAT Julian Dohrendorf (25:52)

20:23 Florian Pawlik, 16-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (28:05)

20:30 Trevar Deed, 30-Yard-Lauf, PAT Julian Dohrendorf (30:46)

23:30 Sven Missbach, 33-Yard-Fieldgoal (32:29)

23:37 Trevar Deed, 41-Yard-Lauf, PAT Julian Dohrendorf (33:40)

30:37 David McCants, 99-Yard-Kickoff-Return, PAT Sven Missbach (33:53)

30:43 Trevar Deed, 44-Yard-Pass von Aaron Love (35:55)

37:43 Yannick Baumgärtner sichert freien Ball in der Endzone nach Fumble von Niklas Römer, PAT Sven Missbach (39:00)

44:43 Estrus Crayton, 13-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sven Missbach (43:53)

Feuerwerk Workshop Nr. 16

Feuerwerk Workshop begleitete den Familientag der Düsseldorf Panther mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung zum Einlauf der Spieler. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte dabei schnell eine große Nebelwand von insgesamt vier Effekt-Halterungen; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader). Für echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine lautstarke akustische Komponente ergänzt die das Gesamtbild bei diesem Tagesfeuerwerk abgerundet hatte. Die einzelnen Effekte wurden in Effekt-Halterungen befestigt und untereinander mit verschiedenen Zündschnüren verleitet, die Laufzeit der einzelnen Zündschnurelemente sorgte dabei für die Choreografie des Feuerwerks. Die Initialzündung wurde für jede einzelne Effekt-Halterung per Handzündung am Anfang der Zündschnur vorgenommen.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit mehr als 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die beim Feuerwerk gleichzeitig über eine schnell brennende Zündschnur gezündet wurden. Das Firmenlogo wurde dabei in verschiedenen Flammfarben gestaltet und in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=135

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Die Fans strahlen mit der Sommersonne um die Wette, der Familientag der Düsseldorf Panther war ein voller Erfolg. Nach dem 13:6-Erfolg der Rookies im Düsseldorfer Derby der GFL Juniors setzten sich auch im zweiten Spiel des ‚Doubleheaders‘ die Gastgeber durch. Mit dem 41:20 (7:3, 13:10, 7:7, 14:0) gegen die Braunschweig Lions feierte das GFL-Team des sechsmaligen deutschen Meisters nicht nur seinen vierten Saisonsieg, sondern unterstrich auch einmal mehr seine Ambitionen auf einen Play-off-Platz.

„Das war sicherlich noch nicht optimal“, gab Panther-Cheftrainer James Jenkins nachher zu, „aber wir haben die Lions fast durchgehend dominiert und am Ende völlig verdient so deutlich gewonnen.“ Was der us-amerikanische Raubkatzen-Bändiger meinte: Individuelle Fehler seiner Schützlinge gaben den Gästen immer wieder die Chance, ins Spiel zurück zu kommen, aber letztlich keinen Erfolg. So setzten sich die Hausherren vor 1.539 Zuschauern im Benrather Stadion erst im Endspurt deutlich ab, nachdem die Niedersachsen zwischenzeitlich sogar den 20:20-Ausgleich geschafft hatten. „Es ist frustrierend, dass wir nicht mehr aus unseren Möglichkeiten gemacht haben. So haben wir unter Wert verloren“, ärgerte sich Braunschweigs Headcoach, Offense Cooardinator und Managing Director Phil Hickey nachher über „das unerklärlicherweise fehlende Selbstvertrauen“ seiner Spieler.

Wobei sich die knappe Hundertschaft mitgereister Löwen-Fans wohl noch mehr darüber wunderte, dass die Gäste nie in der Lage waren, das Düsseldorfer Laufspiel zu stoppen. Obwohl die Panther nur fünf Offenseline-Spieler zur Verfügung hatten, riss die ‚O-Line‘ immer wieder große Löcher, die vor allem David McCants und Soichiro Tsukuda zu spektakulären Läufen nutzten. „Das machen die beiden Kleinen ganz großartig“, lobte der gegnerische Coach Hickey, „sie verstecken sich regelrecht hinter ihren Linienspielern und sind dann ungeheuer schnell auf und davon.“ Ergebnis waren gut erlaufene 300 Yards und sechs Lauf-Touchdowns der Gastgeber, von denen David McCants neben mehr als 170 Yards Raumgewinn alleine vier erzielte. ‚D.J.‘ Anderson, für die Runningbacks zuständiger Positionscoach, konnte sich nicht erinnern, eine so dominierende Vorstellung seiner Schützlinge erlebt zu haben. „Ich bin stolz darauf, was die Jungs geleistet haben. Wir haben mit ihnen gemacht, was wir wollten.“

Dass es trotzdem im dritten Viertel noch einmal eng wurde, lag an Fehlern der Panther und an der starken Angriffsleistung der Lions. „Das war das beste Spiel ihrer Offensive“, lobte Panther-Headcoach Jenkins, „wenn sie so fast fehlerfrei spielen wie heute, können sie jedem Gegner gefährlich werden.“ So schafften es die Braunschweiger in der letzten Minute vor der Pause binnen 55 Sekunden mit drei schönen Pässen (und einer Panther-Strafe) noch einmal in Fieldgoal-Reichweite und zum 13:20-Anschluss zu kommen. Und nach der Pause krallte sich erst Löwe Manuel Wiesmann einen Pass des ansonsten meist unauffällig, aber effektiv agierenden Panther-Spielmachers Robert Demers, ehe dem Gäste-Angriff durch Jabari Johnson der etwas überraschende Ausgleich gelang.

Doch der Braunschweiger Traum vom Auswärtserfolg währte nur kurz: Vier Spielzüge und eine Lions-Strafe später brachte McCants die Rheinländer erneut in Führung. Der Rest wirkte fast schon erschreckend locker und routiniert: Die Panther-Abwehr stoppte – nicht nur, aber auch wegen eines Sacks von Pascal Hohenberg – die nächste Lions-Serie. David McCants sprintete den müde wirkenden ‚Königen der Savanne‘ zweimal spielerisch leicht davon und erreichte nach 76 Yards fast unberührt zum vierten Mal an diesem Tag die Endzone. „Ich hatte befürchtet, dass sie im letzten Viertel mehr zuzusetzen haben“, gestand Löwen-Dompteur Hickey.

Die Schlusspunkte setzten Niklas Hornen mit dem sechsten Lauf-Touchdown für die Offense und Jens Hoffmann, der Braunschweigs Spielmacher Michael Herrick sackte und einen Fumble erzwang, sowie Pascal Hohenberg mit der Balleroberung für die Defense. Erfreulich übrigens, dass die Düsseldorfer Deckung sich trotz einiger Probleme einmal mehr im richtigen Moment, zur Crunch-Time, entscheidend steigerte, und die beiden endlich spielberechtigten Newcomer Denis Kühn und Simon Gavanda mehrfach zeigten, dass sie wichtige Verstärkungen werden können.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Düsseldorf Panther – New Yorker Lions Braunschweig 41:20 (7:3, 13:10, 7:7, 14:0)

1.539 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße

7:0 Soichiro Tsukuda, 9-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (4:13 Minuten gespielt)

7:3 Tobias Goebel, 23-Yard-Fiedgoal (8:34)

14:3 David McCants 10-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (13:32)

14:10 Sven Rosemann, 12-Yard-Pass von Michael Herrick, PAT Tobias Goebel (16:02)

20:10 David McCants, 5-Yard-Lauf (22:58)

20:13 Tobias Goebel, 32-Yard-Fiedgoal (23:53)

20:20 Jabari Johnson, 2-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel (34:26)

27:20 David McCants 18-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (35:43)

34:20 David McCants, 52-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (39:21)

41:20 Niklas Hornen, 1-Yard-Lauf, PAT Sven Missbach (46:11)

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über das Spiel der Panther Rookies am selben Tag: Panther Rookies gewinnen zum Ausklang Düsseldorfer Derby 

Düsseldorf. Der Auftakt des Familientags der Düsseldorf Panther war ein versöhnlicher Abschluss der Saison für die Rookies. Mit dem 13:6 (7:0, 0:0, 0:0, 6:6)-Erfolg im Düsseldorfer Derby gegen die Typhoons feierte der 15-malige deutsche Jugendmeister den zweiten Saisonsieg in der GFL Juniors und untermauerte als ‚Trostpreis‘ für die insgesamt eher enttäuschende Saison wenigstens den Status als Nummer eins in der Landeshauptstadt.

Nach der frühen Panther-Führung durch den Touchdown-Fang von Saddik El-Bouchik lieferten die beiden Teams sich lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keiner so recht durchsetzen konnte. Erst im Schlussviertel überraschten die Typhoons, die einzige Schulmannschaft, die am deutschen Ligabetrieb teilnimmt, die gastgebenden Raubkatzen mit einigen gelungenen Pässen. So schaffte Yannik Stuka den 6:7-Anschluss, der Extrapunkt wurde von den Special Teams der Panther geblockt.

Die Raubkatzen schlugen anschließend noch einmal zurück und legten eine weitere gute Angriffsserie auf den Rasen. Ein schöner Catch von El-Bouchik, zwei gelungenen Läufe von Florian Schaller brachten die Panther bis vor die Endzone und schließlich setzte sich Fullback Philipp Schmidt mit einem unwiderstehlichen Lauf in die Endzone zum entscheidenden zweiten Touchdown durch. Das allerletzte Aufbäumen der ‚Wirbelwinde‘ beendete Sven Jacobs, der den letzten Verzweiflungspass der Typhoons abfing – bezeichnend für die Saison des letztjährigen Vizemeisters, dass der Defense das letzte ‚big play‘ gelang.

Cheftrainer Michael Tiedge bedankte sich anschließend bei seinem Team und allen Helfern für den „tollen Einsatz in dieser Saison. Auch wenn die ganz und gar nicht so gelaufen ist, wie wir alle uns das vorgestellt haben.“ Über den Sieg gegen den Düsseldorfer Rivalen wollte er gar nicht viele Worte verlieren: „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten ordentlich gespielt und letztlich wohl verdient gewonnen.“ Sein Defense Coordinator Detlef Zorn hatte ein – mehr als verdientes – Lob für seine Abwehrspieler: „Ihr könnt stolz auf eure Leistung sein und darauf, dass ihr nie aufgegeben und ungeheuer viel Charakter bewiesen habt.“

Das Spiel im Überblick

Düsseldorf Panther Rookies – TFG Düsseldorf Typhoons 13:6 (7:0, 0:0, 0:0, 6:6)

650 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße

7:0 Saddik El-Bouchik Pass von Kai Pages, PAT Danny Sprick

7:6 Yannik Stuka 15-Yard-Pass

13:6 Philipp Schmidt, 20-Yard-Lauf

Feuerwerk Workshop Nr. 15

Zum zweiten Mal in der Saison 2012 begleitete Feuerwerk Workshop den Spielereinlauf der Düsseldorf Panther mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver direkt auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte schnell eine große Nebelwand; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Pantherettes (Cheerleader). Für Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen sowie einigen Kannonschläge bestanden. Der starke optische Effekt des Rauches wurde somit um eine akustische Komponente ergänzt.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand dabei für das Heimpublikum unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit über 100 pyrotechnischen Effekten bestückt die gleichzeitig gezündet wurden. In verschiedenen Flammfarben wurde so das Firmenlogo in das Feuerwerk eingebunden.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=136

Pressemeldung der Düsseldorf Panther vom 18. Mai 2012 über das bevorstehende Spiel:

Gegen „teuflischen“ Panther-Gegner ist Konzentration gefragt.

Düsseldorf. Eine alte Rivalität wird am Samstag wiederbelebt. Zum zweiten Heimspiel der neuen Football-Saison empfangen die Düsseldorf Panther im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße (Kick-off: 18 Uhr) die Hamburg Blue Devils – das Team, das Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrtausends die Raubkatzen als dominierende Kraft im deutschen Football abgelöst hatte. Ähnlich wie damals kommen die Hanseaten als Emporkömmlinge: Nach dem Rückzug aus der German Football League 2009 sind die Teufel nach zwei Jahren in der dritten Liga und einem Durchmarsch durch die GFL 2 im vergangenen Herbst in die Bundesliga zurückgekehrt.

Bei ihrem Auftaktspiel diesen Jahres verkauften sich die Schützlinge von Cheftrainer Max von Garnier überraschend gut: Nach einem 0:17-Rückstand kämpften sich die Hamburger gegen die Braunschweig Lions noch auf 14:17 heran, schaffen den erhofften Sieg aber nicht mehr. Den Düsseldorfer Football-Fans ist Headcoach von Garnier noch aus seiner Saison als (nur selten eingesetzter Ersatz-) Wide Receiver von Rhein Fire im Jahre 1995 ein Begriff. Nach dem Ende seiner Karriere als einer der besten – und mit vier deutschen Meistertiteln und drei Triumphen im Eurobowl mit den Blue Devils auch erfolgreichsten – hiesigen Passempfänger sammelte er neben seiner Tätigkeit bei seinem Stammverein (wo er auch im Vorstand mitarbeitet) auch als Trainer der deutschen Nationalmannschaft, sowie der Junioren-Europaauswahl und im vorigen Jahr sogar als einziger deutscher Coach der Nachwuchs-Weltauswahl internationale Erfahrungen zuhauf.

Der einstige Klasse-Receiver von Garnier setzt in der Offensive seines Teams allerdings meist auf das Laufspiel. Mit Tory Cooper, der in der vergangenen Saison noch als Runningback der Berlin Adler in den beiden Spielen mit vier Touchdowns und mehr als 330 Yards Raumgewinn zum Alptraum der Panther-Abwehr avancierte, hat sich der Neuling gezielt verstärkt. Was allerdings auch nötig war: Schließlich hatte am Aufstieg noch ein gewisser David McCants den größten Anteil, der ja inzwischen in Düsseldorf spielt – und sich natürlich ganz besonders auf das Duell mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden freut.

„Klar sind wir Favorit und wollen dieser Rolle vor unseren tollen Fans auch gerecht werden“, sagt der Panther aus Alabama. „Aber wir müssen mit voller Konzentration zur Sache gehen, hundert Prozent geben und dürfen die Blue Devils auf keinen Fall unterschätzen.“ Seine Einschätzung der vorherigen Panther-Leistung: „Vor allem unsere Offenseline hat gegen Dresden eine Klasse-Vorstellung geboten. Was nicht heißt, dass wir uns nicht noch weiter verbessern müssen. Lasst uns alle daran gemeinsam arbeiten“, appelliert der 24-jährige US-Boy an seine Mit-Panther.

Auch Düsseldorfs Abwehrrecke Pascal Hohenberg mahnt zur Vorsicht: „Auch wenn wir beim klaren Sieg gegen Dresden gut gespielt haben, bedeutet das gar nichts. Wir haben letztes Jahr selbst gezeigt, dass auch Aufsteiger auf Anhieb die etablierten Mannschaften aufmischen können“, erinnert der Nationalspieler, „deshalb nehmen wir die Hamburger ganz bestimmt nicht leicht.“ Den donnerstäglichen Feiertag haben die Panther zu einer langen und intensiven Trainingseinheit und zur akribischen Vorbereitung auf die Hanseaten genutzt. Bei der knappen Niederlage gegen Braunschweig überzeugte vor allem die ‚teuflische‘ Defense, außer Cooper, der insgesamt wieder für 157 Yards und einen Touchdown gut war, beeindruckten in der Offense vor allem US-Quarterback Paul Roberts, der bereits seit dem vergangenen Jahr den Hamburger Angriff führt, und die Passempfänger Philip Schulz und Kay Stange. „Da muss unser Backfield sich noch einmal steigern“, sagt Düsseldorfs DB-Coach Wolfgang Best.

Fakt ist: Die Gastgeber in Benrath haben hart dafür gearbeitet, um das lange Warten auf einen Erfolg gegen die ‚Blauen‘ endlich zu beenden. Die beiden letzten Düsseldorfer Siege gegen die Blue Devils sind nämlich bereits 12 Jahre her. In der Saison 2000 gewannen die Panther mit 15:13 und 39:6 in Hamburg beide Partien, seither hatten stets die Teufel die Nase vorn. Dabei hoffen die Raubkatzen auf die Unterstützung ihrer Fans. Um die Zuschauer nicht nur mit erstklassigem Sport ins Stadion zu locken, hat das Eventteam um Panther-Vorstand Markus Shenouda sich eine Menge einfallen lassen. Vor dem obligatorischen Feuerwerk zum Einlauf der Panther sollen die Besucher sich u.a. beim Bullriding und beim ‚American Gladiator‘-Spiel die Zeit vertreiben. Auch spezielle Getränke sind im Angebot: So gibt es ‚Panther‘-Bier und einen Energy-Drink in limitierter Auflage, dessen Dose diesmal das Konterfei von Düsseldorfs Quarterback Robert Demers ziert.

 

Info:

Düsseldorf Panther – Hamburg Blue Devils

Samstag, 19. Mai 2012, Kickoff: 18 Uhr, Einlass: 16 Uhr;

Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße;

Eingang und Parkmöglichkeiten: Parkplatz Bayreuther Straße;

Tickets: Sitzplätze: Vorverkauf: 10 €, Tageskasse: 12 €, Ermäßigte: 7 €;

Stehplätze: 7 €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt;

 

Der komplette Spielplan 2012 der Panther in der GFL:

05. Mai 2012, 15 Uhr: Kiel Baltic Hurricanes – Düsseldorf Panther 49:21

12. Mai 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Dresden Monarchs 40:14 # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 14

19. Mai 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Hamburg Blue Devils # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 15

26. Mai 2012, 18 Uhr: Hamburg Blue Devils – Düsseldorf Panther

02. Juni 2012, 15 Uhr: Dresden Monarchs – Düsseldorf Panther

17. Juni 2012, 15 Uhr: Düsseldorf Panther – Braunschweig Lions # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 16

30. Juni 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Kiel Baltic Hurricanes # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 17

07. Juli 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Berlin Adler # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 18

28. Juli 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Lübeck Cougars # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 19

04. August 2012, 17.30 Uhr: Lübeck Cougars – Düsseldorf Panther

12. August 2012, 15 Uhr: Berlin Rebels – Düsseldorf Panther

18. August 2012, 18 Uhr: Braunschweig Lions – Düsseldorf Panther

25. August 2012, 18 Uhr: Berlin Adler – Düsseldorf Panther

01. September 2012, 18 Uhr: Düsseldorf Panther – Berlin Rebels # Feuerwerk der Otto Hasselhoff GmbH/Feuerwerk-Workshop Nr. 20

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über das Spiel und die Veranstaltung:

65 Panther-Punkte beim Sieg gegen Blue Devils

Düsseldorf. Ein Offensiv-Feuerwerk der Extraklasse, 102 Punkte, insgesamt 14, zum Teil spektakuläre Touchdowns, dazu eine starke zweite Spielhälfte der Düsseldorfer Defense – die 1.776 Fans, die am sommerlichen Samstagabend ins Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße gekommen waren, wurden mit (zeitweise) hochklassigem Offensiv-Football überreichlich entschädigt. Dank der Steigerung der zunächst desolaten Deckung gewannen die Düsseldorf Panther am Ende ebenso verdient wie deutlich mit 65:37 (7:7, 14:24, 17:6, 27:0) gegen die Hamburg Blue Devils.

„Das war auch ein Charaktertest für meine Spieler, ob wir es schaffen, uns trotz des zwischenzeitlich deutlichen Rückstands ins Spiel zurück zu kämpfen“, erklärte nachher Panther-Cheftrainer James Jenkins und strahlte: „Sie hat ihn bestanden.“ Der 44-jährige Headcoach des sechsmaligen deutschen Meisters gab aber auch zu: „In der ersten Halbzeit haben uns die Hamburger mit ihrer Taktik überrascht, sie verdienen unseren vollen Respekt. Die Blue Devils haben eine starke Mannschaft, die uns sicher auch nächste Woche alles abverlangen wird.“ Panther-Runningback David McCants, der gegen sein ehemaliges Team – genau wie Niklas Hornen – zwei Touchdowns erlief, lobte besonders die Düsseldorfer Offenseline. „Sie hat einen unglaublich guten Job gemacht. Wir Runningbacks haben gescort, aber die Jungs in der Linie haben uns den Weg bereitet und die Punkte erarbeitet.“

Doch schön der Reihe nach: Der erste Drive der Panther wurde schnell gestoppt, das sonst so starke Passspiel der Düsseldorfer wurde von den Gästen rigoros via Doppeldeckung für Niklas Römer und Co. unterbunden. Weit überraschender die Angriffs-Formation der Hanseaten. Da sich mit Tory Cooper das sonstige ‚Arbeitstier‘ der Laufoffensive bei der 14:17-Niederlage gegen Braunschweig einen Innenbandriss am Knie zugezogen hatte, der den US-Runningback wohl noch mindestens vier Wochen außer Gefecht setzt, setzte Headcoach Max von Garnier konsequent aufs Passspiel. Gegen das ‚empty backfield‘ der Hamburger, bei denen Spielmacher Paul Roberts mit viel Übersicht immer wieder den freien seiner fünf Receiver bediente, fanden die Hausherren bis zur Pause kein Mittel. So punkteten die ‚Teufel‘ bei fünfen ihrer sechs Ballbesitze in der ersten Hälfte. Die Panther-Offense hatte mehr Schwierigkeiten: Unnötige Strafen, mit Ausnahme des ersten Touchdowns durch das bewährte Duo Robert Demers/Niklas Römer immer wieder vereitelte Versuche, das Pass-Spiel zu etablieren, ein paar verpasste Blocks – trotzdem standen nach dem zweiten Quarter immerhin 21 Zähler auf der Habenseite.

Die Initialzündung zur Aufholjagd lieferte dann die Abwehr. Nach einem 50-Yard-Lauf von Blue Devils-Quarterback Roberts, bei dem beinahe ein halbes Dutzend Tackleversuche nicht saßen , stemmten sich die Rheinländer, geführt von Linebacker Jens Hoffmann und Defenseliner Pascal Hohenberg und unterstützt durch die laustarken Fans auf der Tribüne, dem drohenden Zwei-Touchdowns-Rückstand entgegen. So stand es ‚nur‘ 21:31 zur Pause. Panther-Cheftrainer Jenkins besprach sich erst lange auf dem Feld mit seinen Coaches, appellierte dann an seine Spieler. „Wir haben auf Manndeckung umgestellt, ich habe gesagt, dass jetzt jeder für sich kämpft, keiner mehr mögliche Fehler auf Probleme in der Abstimmung schieben kann – darum geht’s beim Football, knallharter Kampf.“

Der neue Spirit zahlte sich prompt aus: Nationalmannschafts-Verteidiger Sebastian Schönbroich, der schon beim 40:14 gegen Dresden zwei Bälle abgefangen hatte, krallte sich den ersten Roberts-Pass, wenig später erlief Niklas Hornen den Anschluss-Touchdown. Beim nächsten Ballbesitz der ‚Blauen‘ kam das ‚big play‘ von Denis Odenhoven. Der 21-jährige Defensive Back, der ebenfalls gegen die Monarchs zwei Interceptions gefangen hatte, sackte ‚Teufel‘ Roberts und schlug ihm den Ball weg, Jonas Kroneberg eroberte ihn für die Panther. Vier Spielzüger später stürmte David McCants zu seinem zweiten Touchdown und der ersten Panther-Führung in die Endzone. Die wurde durch ein Fieldgoal von Sven Misbach ausgebaut, nachdem Jörg Berghoff und Mahir Köroglu beim nächsten Angriff der Gäste einen weiteren Fumble erzwungen hatten.

Noch einmal schlugen die Hamburger zurück, kamen kurz Ende des dritten Spielabschnitts auf 37:38 heran. Doch danach ging den Gästen, die zudem Linebacker Samuel Ong mit einer Knieverletzung verloren, sichtlich die Luft aus. „Wir haben einfach nicht die Tiefe im Kader, um da noch gegenhalten zu können“, gestand Headcoach Max von Garnier nachher, „die Panther bringen dann noch ihren dritten, vierten oder fünften Klasse-Runningback, da sind meine Jungs noch überfordert.“ Trotzdem war der frühere Klasse-Receiver – zu Recht – stolz auf sein Aufsteigerteam: „Aber wir haben gezeigt, dass wir in der ersten Liga mithalten können, das ist die wichtigste Erkenntnis, darauf können wir aufbauen.“ Tolle Geste der Panther-Fans, dass sie die Hamburger für ihre beherzte Vorstellung nach dem Schlusspfiff mit stehenden Ovationen und „Blue, Blue, Blue“-Sprechchören verabschiedeten.

Zwischenzeitlich erlebten die Zuschauer noch eine Offense-Demonstration der Düsseldorfer, die übrigens vor genau zehn Jahren – damals in der Regionalliga West – beim 76:0 gegen die Paderborn Dolphins mehr Punkte erzielt haben als an diesem dritten GFL-Spieltag 2012. Ein Super-Catch von Janik Lück eröffnete das Schlussviertel, in dem die O-Line der Raubkatzen die erschöpften ‚Teufel‘ beinahe nach Belieben über den Platz schob. Spielmacher Robert Demers sprintete über die rechte Seite in die Endzone, wenig später legten Soichiro Tsukuda mit seinem ersten Touchdown für Düsseldorf und Muco Köroglu noch nach und untermauerten – genau wie Marcel von Eck – die vom gegnerischen Coach angesprochene Tiefe des Kaders und Qualität des Laufspiels. „Wir haben immer darauf gewartet, dass sie ihre Deckung umstellen“, wunderte sich nachher David McCants, „dass sie irgendwann die Box (Spielfeldmitte) zustellen und wir gezwungen sind, mehr zu passen. Aber sie haben es nicht getan und daher sind unsere sieben Lauf-Touchdowns nur das logische Ergebnis.“

Feuerwerk Workshop Nr. 14

Zum ersten Mal in dieser Saison begleitete Feuerwerk Workshop wieder den Spielereinlauf der Düsseldorf Panther mit einer kurzen pyrotechnischen Inszenierung. Im Mittelpunkt stand dabei die Effekterzeugung mittels Rauchpulver auf dem Spielfeld. Das eingesetzte Rauchpulver erzeugte in fast schlagartig eine unglaubliche Nebelwand; im Vordergrund der Einlauf der Spieler und die Cheerleader. Für eine echte Feuerwerksatmosphäre sorgten dabei zusätzliche Feuerwerks-Effekte der Klasse II (F2) die aus mehrere Cakeboxen und Kannonschläge bestanden. Somit wurde dem ohnehin schon starken optischen Eindruck der durch den Effekt des Rauchpulvers erzeugt wurde, eine entsprechende akustische Komponente hinzugefügt.

Im Mittelpunkt des Feuerwerks stand auch unübersehbar das Lichterbild des Sponsors dieses Feuerwerks: Hasso Feuerschutz. Das fast 3m³ große Lichterbild wurde dabei mit über 100 pyrotechnischen Effekten in verschiedenen Farben bestückt, die gleichzeitig zündeten und so die Konturen des Firmenzeichenzeichens und des Firmennamens in buntem Feuer zeigten.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=112

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Fans feiern Panther beim 40:14 gegen Monarchs

Düsseldorf. Eine eindrucksvolle Heimpremiere haben die Düsseldorf Panther hingelegt. Beim 40:14 (7:0, 17:7, 16:0, 0:7) gegen die Dresden Monarchs zeigten sich die Raubkatzen ihren ‚königlichen‘ Gästen vor 1.023 Zuschauern im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße in jeder Beziehung überlegen. Damit gelang den Schützlingen von Cheftrainer James Jenkins beim ersten Heimspiel der neuen Saison in der German Football League die Rehabilitation für die 21:49-Pleite bei Vizemeister Kiel Baltic Hurricanes zum Saisonauftakt eine Woche zuvor.

„Meine Mannschaft war heiß darauf, ihren Fans zu beweisen, dass sie besser sind als das Resultat von Kiel auszusagen schien“, erläuterte Jenkins nachher die besondere Motivation der Gastgeber. Und – wie die stehenden Ovationen der Zuschauer bewiesen – war den Raubkatzen dies geglückt. Die Highlights, die die Panther-Getreuen von den Sitzen rissen: Gleich vier Touchdowns durch die ‚Niklasse‘ – Runningback Niklas Hornen erlief zwei Touchdowns, Niklas Römer fing zwei Touchdown-Pässe von Quarterback Robert Demers – auf der anderen Seite standen sechs Interceptions durch das Panther-Backfield, dazu kamen Fieldgoals aus 46 und 39 Yards und ein sogar 60 Yard langer Punt von Sven Missbach. „Es gibt so Tage, an denen beinahe alles glückt, was man probiert“, strahlte Panther-Nationalspieler Sebastian Schönbroich, der – genau wie Neuzugang Denis Odenhoven – gleich zwei Pässe der Dresdner abfing, „schön, dass heute so ein Tag war.“

Auch sein US-amerikanischer Teamkollege David McCants war sichtlich erleichtert: „Wir haben zwar nach der Niederlage in Kiel nicht richtig an uns gezweifelt, wussten aber auch nicht so genau, wo wir leistungsmäßig stehen“, erzählte der Runningback, „nun sind wir sicher, dass wir unsere Ziele, an der Spitze mitzuspielen, erreichen können, wenn wir uns auf unsere Leistung konzentrieren und das, was wir im Training erarbeitet haben, abrufen.“ Allerdings präsentierten sich die Dresdner nach ihren kessen Sprüchen im Vorfeld erschreckend schwach. Das sonst so gefürchtete Laufspiel über Larry Croom wurde von der Panther-Defense (fast) immer gestoppt, auf der anderen Seite übte die Defense Line der Monarchen zwar eine Menge Druck aus, konnte den Düsseldorfer Angriff aber nie wirklich bremsen. Dazu leistete sich US-Quarterback Nick Hardesty immer wieder erstaunliche Fehler und warf auch unbedrängt schlechte Pässe. Nach der Pause musste der Import von der Henderson State University Platz machen für Eric Seidel, dem aber ebenfalls zwei Würfe von den Gastgebern weggefischt wurden.

Gleich zwei Hardesty-Pässe krallte sich Sebastian Schönbroich, der aber trotz aller Freude („ein Spiel mit sechs Interceptions unseres Backfields habe ich noch nie gehabt“) versuchte, die Leistungen der ersten beiden Saisonspiele richtig einzuordnen. „Ich glaube, wir sind nicht so schlecht wie das Ergebnis in Kiel, aber auch nicht so gut wie das Resultat heute.“ Jedenfalls leiteten die ‚Picks‘ von ‚Sebo‘ Schönbroich die stärkste Phase der Hausherren vor der Pause ein: Fast spielerisch nahmen Demers mit seinen Pässen und David McCants und Soichiro Tsukuda mit ihren Läufen die Dresdener ‚Dee‘ auseinander. Weitere 17 Panther-Punkte konnten die Fans bis zur Pause bejubeln, auch durch den zwischenzeitlichen ersten Touchdown der Gäste ließen die Raubkatzen sich nicht irritieren.

Im dritten Abschnitt machten die Gastgeber genau da weiter: Niklas Hornen, der bereits die frühe 6:0-Führung erzielt hatte, tankte sich zum zweiten Mal in die Endzone durch und bedankte sich bei seinen Mitspielern für die „tolle Blockarbeit“: „Auch wenn ich ihn erziele, ist es ja nicht mein Touchdown, sondern der des ganzen Teams“, sagte der 20-jährige, der im Winter 2010 von den Troisdorf Jets den Rhein hinunter gewechselt war und in der Saison 2011 lange pausieren musste. „Aber natürlich freue ich mich, dass es nach meiner langen Verletzungspause bisher so gut läuft für mich. Solche Spiele machen einfach Riesenspaß.“ Mit Defensive Back Denis Odenhoven, der den Sprung von Viertligist Solingen Paladins nach Düsseldorf in die GFL geschafft hat, war ein weiterer Neu-Panther ebenfalls mit zwei Interceptions beim munteren Pass-Abfangen dabei, mit Mali Bangura, der aus Braunschweig an den Rhein zurückkehrte, bereitete zudem ein Wieder-Panther mit seiner Interception die spektakulärste Aktion des Abends vor.

Gleich im ersten play nach Malis ‚Pick‘ riskierte Spielmacher Demers einen langen Pass in Richtung Endzone, den Niklas Römer nach 38 Yards über den Kopf des Verteidigers hinweg mit einer Hand herunter pflückte – der fünfte Panther-Touchdown des Tages, der die Fans endgültig von den Sitzen riss. „Den habe ich einem Freund heute Morgen versprochen“, grinste nach seinem One-Hand-Catch der Wide Receiver, der sich nach der Kiel-Niederlage bei seinen Mitspielern noch für ungewohnt viele von ihm fallengelassene Bälle entschuldigt hatte. „Ich hoffe, dass sie meine einhändige Entschuldigung annehmen.“

Den Schlussabschnitt nutzte Cheftrainer James Jenkins, um auch den sonstigen Ersatzleuten Spielpraxis zu verschaffen. „So können auch meine Reservisten bei so einem Spiel viel lernen.“ Auch die Panther-Back-ups schlugen sich gegen die königlichen Gäste respektabel, den Schlusspunkt setzte Andre Feuerherdt: Der Ex-Cardinal mit der Nummer sechs fing die sechste Interception für die Panther! Solch eine Gala des Backfields hatte selbst DB-Coach Wolfgang Best „in meinen mehr als 25 Jahren im Football noch nie erlebt, das war genial.“ Wie er seine Spieler auf das Dresdner Passspiel eingestellt hatte? „Wir haben in der Vorbereitung versucht, die Stärken jedes einzelnen Spielern stärker zur Geltung zu bringen und das Defensesystem insgesamt ein wenig einfacher zu gestalten.“

 

Das Spiel in der Statistik

Düsseldorf Panther – Dresden Monarchs 40:14 (7:0, 17:7, 16:0, 0:7)

7:0 Niklas Hornen, 1-Yard-Lauf, PAT Sascha Jungblut (4:04 Minuten gespielt)

14:0 Niklas Römer, 15-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (14:31)

17:0 Sven Missbach, 46-Yard-Fieldgoal (18:10)

17:7 Eric Seidel, Pass von Nick Hardesty, PAT Jan Hilgenfeldt (19:55)

24:7 Estrus Crayton, 10-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (23:22)

30:7 Niklas Hornen, 2-Yard-Lauf (28:08)

33:7 Sven Missbach, 39-Yard-Fieldgoal (29:12)

40:7 Niklas Römer, 38-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Sascha Jungblut (30:09)

40:14 Radko Zoller, 21-Yard-Pass von Eric Seidel, PAT Jan Hilgenfeldt (38:17)

Segelfliegen bereits ab 14 Jahren möglich

Im Gegensatz zum Feuerwerk Workshop, bei dem man erst mit 21 Jahren teilnehmen kann, ist der Start in die Wolken bereits ab 14 Jahren möglich. Der in Grefrath-Niershorst ansässige Luftsportvereine bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten im Verein selber das fliegen zu erlernen. Segelflugvereine bzw. die Segelflugabteilungen der Luftsportvereine sind dabei die erste Adresse für Fliegereibegeisterte! Auch wenn das Hobby später einmal zum Beruf werden soll, bietet eine Vereinsausbildung im Segelflug bereits eine gute Grundlage um spätere Berufschancen deutlich zu verbessern.

Weitere Informationen zum Segelfliegen und zum „Luftsportverein Grenzland e.V.“ am Flugplatz Grefrath-Niershorst gibt es auf der Webseite des Vereins. Mehr>>

Ist Ihr Interesse an der Fliegerei geweckt? Nehmen Sie doch unverbindlich mit dem Verein Kontakt auf! Ggf. können Sie dann auch direkt einen Schnupperflug vereinbaren. Direkter Kontakt zum Verein Mehr>>

Feuerwerk Workshop Nr. 13

Der Flugplatz Grefrath-Niershorst (EDLF) stand am Pfingstwochenende 2012 wieder ganz im Zeichen der Fliegerei und des Großfeuerwerks. Am 27. und 28. Mai richteten die beiden am Flugplatz beheimateten Luftsportvereine ihr traditionsreiches Flugplatzfest aus. Den Abschluss des ersten Event-Tages bildete der Feuerwerk Workshop Nr. 13.

Das fast 10 minütige Feuerwerk startete mit kleiner Verspätung gegen 22:15 Uhr. Der Grund für die Verspätung lag am Resttageslicht auf dem Abbrandplatz; so konnte bei vorschreitender Dunkelheit ein noch besseres Feuerwerks-Bild erzeugt werden.

Drei einzelne Schüsse (Kugelbomben, Kaliber 75mm/3″) läuteten dann den Beginn des Feuerwerks ein. Das erste Längeranhaltende Feuerwerksbild bildeten dann Frontstücke, bestehend aus fünf Vulkanen, in direkter nähe zum Publikum. Der Bodenfeuerwerks-Teil wurde mit dem Lichterbild der Otto Hasselhoff GmbH Hasso Feuerschutz ergänzt, welches sonst bei den Heimspielen der Düsseldorf Panther während des Spielereinlaufs mitten auf dem Spielfeld zu sehen ist. Das Firmenlogo wurde dabei mit verschiedenen Flammfarben in den Ablauf des Feuerwerks eingebunden. Das folgende Großfeuerwerk, welches in sicherer Entfernung zum Publikum gezündet wurde, bot ein Wechselspiel der verschiedensten Feuerwerksbilder und Figuren. Besonderer Höhepunkt waren dabei die großkalibrigen Kugelbomben (Kaliber 150mm/6″ – „Jeder einzelne Schuss nur etwas kleiner als ein Fußball!“). Das Finale wurde mit mehreren Salutschüssen sowie einem goldenem pyrotechnischen Wasserfall aus 150 Metern Höhe (Kugelbomben) gestaltet.

Ein solches Feuerwerk können Sie bei Feuerwerk-Workshop auch für Ihre Veranstaltung buchen. Egal ob Hochzeit, runder Geburtstag oder einfach nur so. Mehr>>

Auch der Fliegerische Teil der Veranstaltung hatte den zahlreich erschienen Gästen bei freiem Eintritt einiges zu bieten: So konnten die Besucher bei bester Verpflegung „life“ dabei sein wenn Motor- und Segelflugzeuge, Gyrocopter und Flugmodelle ihre Kreise an den Himmel zeichneten. Kunstflug mit Motor- und Segelflugzeugen waren dabei genau so im Programm vertreten wie die Flugvorführung des Weltmeisters Mike Rottland mit seinem Spezialflugzeug Extra 300. Auch Freunde des Fallschirmspringens und Oldtimerfans kamen ebenfalls auf Ihre Kosten. Aus dem größten, einmotorigen Doppeldecker der Welt, einer Antonov 2, stürzten sich die Springer der Fallschirmsprung-Gruppe Grefrath in die Tiefe. Für Technikinteressierte standen die Türen der Hangars offen und boten so die Möglichkeit die in Grefrath stationierten Flugzeuge im Detail anzusehen. Wem das bloße Anschauen nicht genügt, der konnte eines der zahlreichen Rundflugangebote in Anspruch nehmen und seine Heimat und die nähere Umgebung des Flugplatzes aus der Vogelperspektive bewundern und entdecken.

„Schön wäre es, wenn der eine oder andere Besucher nach diesem Wochenende die Freude an der Fliegerei findet“, so Geschäftsführer Werner Mandel.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=119

 

Pressemeldung des Vereins über diese Veranstaltung:

Komm‘ Flieger, zeig mir die Sonne…

Pfingsten: Tag der offenen Tür auf dem Grefrather Flugplatz Niershorst

Grefrath. Der Grefrather Flugplatz Niershorst steht am kommenden Pfingstwochenende (27. / 28. Mai) wieder ganz im Zeichen des Luftsports mit seinen unterschiedlichen Facetten. Am Sonntag und Montag laden die Fliegerfreunde aus Grefrath zum Tag der offenen Tür ein – bei freiem Eintritt. Luftsportinteressierte, Anwohner und Ausflügler können sich an diesen Tagen selbst ein Bild vom „bunten Völkchen“ machen, das sich mit Motorkraft oder Thermik in die Lüfte erhebt, sich am Fallschirm aus Flugzeugen stürzt oder dreidimensional Kunstflug betreibt. „Schön wäre es, wenn der eine oder andere Besucher nach diesem Wochenende die Freude an der Fliegerei findet“, so Geschäftsführer Werner Mandel.

Die Faszination „Fliegen“ ist an beiden Tagen hautnah erlebbar. Flugplatzbesucher sind ‚live’ dabei, wenn Motor- und Segelflugzeuge, Gyrokopter und Flugmodelle ihre Kreise an den Himmel zeichnen. Kunstflug mit Motorflugzeugen und Segelflugzeugen ist genauso im Programm wie die Vorführungen vom Weltmeister Mike Rottland und seinem Spezialflugzeug Extra 300.

Freunde des Fallschirmspringens und Oldtimerfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Aus dem größten, einmotorige Doppeldecker der Welt – einer Antonov 2 –stürzen sich die Springer der Fallschirmsprung-Gruppe Grefrath in die Tiefe. Fluggäste erleben ihre Heimat hautnah von oben, bei einem Rundflug im Segel- oder Motorflugzeug. Abendliches Highlight am Sonntag ist das Feuerwerk von Feuerwerk-Workshop aus Meerbusch.

Technikinteressierte können sich an beiden Tagen über die Flugsportmöglichkeiten am Niederrhein informieren und sich die am Niershorst stationierten Flugzeuge im Detail anzusehen. All dies muss nicht mit leerem Magen und mit trockenem Gaumen geschehen – Getränkeausschank und Imbissbuden sorgen über den gesamten Zeitraum für das leibliche Wohl der Besucher.

Feuerwerk Workshop Nr. 12

Am 20. und 21. August 2011 feierte der Luftsportclub (LSC) Bad Homburg e.V. sein jährlich stattfindendes Flugplatzfest am Flugplatz Neu-Anspach (EDFA). Der Feuerwerk Workshop Nr. 12 bildete den krönenden Abschluss des ersten Veranstaltungstages und eine weitere Attraktion am Abend für die Veranstaltungsbesucher.

Das Großfeuerwerk mit einer Spielzeit von über zehn Minuten beinhaltete eine Vielzahl unterschiedlicher Effekte und Effektkombinationen.  Eine Frontreihe aus Vulkanen und einem Lichterbild (Jubiläums-Lichterbild „30“ aus den Feuerwerk-Workshop Jubiläumsfeuerwerken) bildete den Beginn der Vorführung vor dem eigentlichen Höhenfeuerwerk. Mit dem Lichterbild wurde einem Vereinsmitglied zum Geburtstag gratuliert. Eine Illumination des Abbrandplatzes begleite dann das Großfeuerwerk während des Abbrands über einen langen Zeitraum. Eine Reihe Kugelbomben mit einem Kaliber von 150mm (6″) bildeten dabei die größten pyrotechnischen Gegenstände und einen besonderen Anblick für die Zuschauer. Das Feuerwerk ende mit mehreren Finalschlägen aus verschiedenen Effektkombinationen und einem lang anhaltenden Gold-Palmen-Bild.

Während den beiden Veranstaltungstagen wurde vom Luftsportclub Bad Homburg e.V. dem begeisterten Publikum ein reichhaltiges Programm geboten und es fanden fast den ganzen Tag lang Flugvorführungen statt. Für ein reichhaltiges Rahmenprogramm wurde ebenfalls gesorgt.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=105

Feuerwerk Workshop Nr. 11

Feuerwerk-Workshop begleitete zum letzten mal in der Spielsaison 2011 die Düsseldorf Panther beim Einlauf der Spieler mit einem Tagesfeuerwerk. Laute Bühnenblitze (PT1) bildeten den Beginn der pyrotechnischen Vorführung. Vulkane und Römische Lichter der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie Bengalfeuer (PT1) auf der Spielfläche markierten den Weg beim Einlauf für die Spieler, Cheerleader und Trainer und bildeten dabei eine wunderbare Kulisse für das Publikum.

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsort. 

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=130

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Blamage statt Gala-Vorstellung gegen Essen

28.08.2011Düsseldorf. Ein Satz mit x: Dat war wohl nix. Das letzte Heimspiel der Saison, in dem die Düsseldorf Panther sich mit einer möglichst glanzvollen Vorstellung für dieses Jahr vom heimischen Publikum verabschieden wollten, ist gründlich vergeigt worden. Beim 17:24 (3:3, 0:7, 7:0, 7:14) gegen das vorher sieglose GFL-Schlusslicht Assindia Cardinals blamierten sich die Schützlinge von Cheftrainer Martin Hanselmann vor 1.080 Zuschauern im Benrather Stadion ausgesprochen gründlich. Besonders lange Gesichter trugen auch Alexej Mittendorf, Steve Coles und Markus de Haer zur Schau: Das Trio hatte sich sein letztes Heimspiel vor dem Karriere-Ende ganz anders vorgestellt . . .

„So haben wir (Coaches) uns das nicht vorgestellt, so hat sich wohl keiner das vorgestellt“, sagte der Düsseldorfer Headcoach mit einer Mischung aus Enttäuschung und Trotz, „wir haben bewusst den sonstigen Reservisten viel Spielzeit eingeräumt, daher wussten wir vorher, dass nicht alles rund läuft. Aber wir hatten schon gedacht, dass wir es auch mit diesem Personal packen.“ Seine Ankündigung im Mannschaftskreis: „So werden wir uns nicht mehr präsentieren, schon nächste Woche in Braunschweig werden wir uns ganz anders präsentieren: Morgen beginnen für uns die Play-offs.“

Gegen die kampfkräftigen und am Ende überglücklichen Essener präsentierten die Düsseldorfer sich allerdings ganz und gar nicht wie ein Play-off-Team. Zu lässig in der Einstellung, zu nachlässig in der Defense, besonders beim Tackeln, zu unpräzise bei den Passrouten und Laufwegen im Angriff, zu locker bei oft den halbherzigen Versuchen zu blocken: Das enorme Pensum der vergangenen Wochen bewirkte in Kombination mit der sicheren Gewissheit, dass die Partie gegen die Cardinals keinerlei Auswirkungen auf den Tabellenstand haben würde, für ein beinahe selbstzufriedenes Auftreten. „Vielleicht verstehen jetzt einige unsere Back-ups besser, warum sie nicht Starter sind“, hoffte Hanselmann, dass die unverhoffte Pleite wenigstens als „Weckruf“ noch etwas Positives in sich trug.

Schon im ersten Spielzug, als Louis Lee den Kickoff bis zur 15-Yard-Line der Panther zurücktrug, zeigte, wie die Partie nachher lief: Die Cardinals immer vorneweg und die Panther mal mehr und mal weniger engagiert und erfolgreich immer hinterher. „Wir haben mit dem ersten play den Ton vorgegeben und sind von da an keinen Schritt mehr zurückgewichen“, beschrieb der starke Essener Runningback Jimmy Lee Malone die Begegnung aus Sicht der Gäste. „Ich hoffe, dass uns der Sieg hilft, die Saison zu einem perfekten Ende zu bringen, wir alle sollten daraus zehren“, verwies US-Boy Malone darauf, dass das GFL-Schlusslicht gegen den Zweitliga-Zweiten (derzeit die Lübeck Cougars) in der Relegation noch den Erstliga-Verbleib schaffen kann.

„Wir haben gewusst, dass wir in dem Nachbarschaftsduell wegen der damit verbundenen Emotionen am ehesten eine Siegchance haben“, behauptete ‚Cards‘-Headcoach Dan Zeleznik. Er sah den entscheidenden Unterschied zu den zwölf sieglosen Spielen seines Teams keineswegs in der unübersehbaren Schwäche der Raubkatzen: „Ich habe endlich alle meine Linienspieler wieder gesund, dadurch konnte ich mehr wechseln und sie waren auch am Ende noch frischer. Ich hoffe, dass das so bleibt.“ Sein Düsseldorfer Trainerkollege D.J.  Anderson pflichtete ihm bei – schweren Herzens: „Ich geb’s nicht gerne zu, aber heute waren sie wirklich besser. Was Essen heute gespielt hat, war ganz klar erste Liga“, sagte der Coach der Panthers-Defenseline.

Er verbrachte nach dem Derby einen eher unerquicklichen langen Abend, da er seine ehemaligen Schützlinge, die Cardinals-Amerikaner Louis Lee, Jimmy Lee Malone und Shaquill Smith (schon lange vor dem Spiel) für nachher zu sich eingeladen hatte. „Sie können mich heute den ganzen Abend aufziehen und ich muss notgedrungen schweigen“, ahnte Anderson . . .

Info: David Wallen, der genau wie Mittendorf, Coles und de Haer beim letzten Heimspiel verabschiedet werden sollte, war wegen eines dringenden Notfalls in der Familie kurzfristig in die USA geflogen. Der Inside Linebacker wird aber spätestens zum Play-off-Viertelfinale am 18. September wieder in Düsseldorf sein.

 

Jammern auf hohem Niveau

30.08.2011Düsseldorf. Natürlich hatten sich alle die letzte GFL-Partie der Saison vor den heimischen Fans ganz anders vorgestellt. Alexej Mittendorf, Markus de Haer, Steve Coles und David Wallen sollten nach insgesamt 42 Jahren als Düsseldorf Panther im letzten Heimspiel ihrer Karriere mit viel Beifall und einem klaren Sieg verabschiedet werden. Doch erst fehlte ‚Danger Wall‘ Wallen, da er wegen eins familiären Notfalls kurzfristig Hurrikan Irene trotzen und die USA fliegen musste, und anschließend kassierten die Raubkatzen eine trotz der engagierten Vorstellung der Assindia Cardinals schlicht unnötige und ärgerliche 17:24-Pleite gegen den vorher sieglosen Nachbarn.

War das schlechteste Saisonleistung der Düsseldorfer, waren die Panther noch schwächer als beim 0:28 gegen die Mönchengladbach Mavericks oder beim 7:50 bei Meister und Spitzenreiter Kiel Baltic Hurricanes? „Ja“, sagte Assistenzcoach Michael Tiedge ohne langes Grübeln. „Gegen Kiel konnte man sehen, dass da jeder Spieler ein wenig kräftiger, ein wenig schneller und eine Menge erfahrener war als unsere Jungs – da kann man dann auch mal hoch verlieren. Doch von alledem kann diesmal wirklich keine Rede sein.“

Auch Cheftrainer Martin Hanselmann war sichtlich angefressen. Doch bemühte er sich schon kurz nach dem Schlusspfiff, die unerwartete Pleite richtig einzuordnen: „Wir haben uns an unseren Plan gehalten, wann und wie lange wir unsere Back-ups spielen lassen wollten.“ So war schon vorher geplant, dass Zweit-Quarterback Robby Zantow beginnen würde, und Robert Demers nur im dritten Viertel ein wenig spielen sollte. Daran hielten sich die Rheinländer und brachten auch im Schlussabschnitt erneut Zantow aufs Feld. „An ihm hat’s auch nicht gelegen“, betonte Hanselmann und unterstrich nochmals: „Aber wir hatten schon gedacht, dass die das hinkriegen.“ Die, damit waren die sonstigen Reservisten gemeint, und das bedeutete in diesem Fall, einen Sieg gegen die Essener, für die der erste Saisonsieg ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum via Relegation noch möglichen Klassenverbleib sein könnte.

Trotz seines unübersehbaren Grolls versuchte Headcoach Hanselmann, das Positive der bisherigen Saison zu sehen, in der schließlich nur notorische Optimisten vorher erwartet hatten, dass der Aufsteiger in die höchste deutsche Spielklasse drei Spieltage vor Saisonschluss schon den Einzug in die Play-offs klar machen würde. „Wir sollten bei allem Ärger nicht vergessen, dass wir auf hohem Niveau jammern.“ Sportlich will die Mannschaft schon beim abschließenden Saisonspiel bei den Braunschweig Lions auf dieses hohe Niveau zurückkehren. „Jetzt ist Play-off-Zeit, jetzt werden wir uns anders präsentieren“, kündigte Raphael Llanos-Farfan an. Der Offenseliner, selbst sechs Jahre in Braunschweig aktiv, hatte gegen Essen freiwillig pausiert, das er nach – samt seinen Nationalmannschafts-Einsätzen – bereits 19 Spielen in dieser Saison „einfach platt“ war. Zum Vergleich: Das 19.Saisonspiel bestreiten NFL-Profis nur, wenn ihr Team im Superbowl steht . . .

Feuerwerk Workshop Nr. 10

Feuerwerk-Workshop begleitete die Düsseldorf Panther beim Einlauf der Spieler mit einem Tagesfeuerwerk. Schlagkräftige Feuertöpfe mit Titanblitzen (PT2) bildeten den Beginn der pyrotechnischen Vorführung. Vulkane und Römische Lichter der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie Bengalfeuer (PT1) auf der Spielfläche markierten den Weg beim Einlauf für die Spieler, Cheerleader und Trainer und bildeten dabei eine wunderbare Kulisse für das Publikum.

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsort. 

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=92

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Matchball genutzt: Panther sichern sich endgültig Platz drei

21.08.2011 – Düsseldorf. Die Panther haben den ersten Matchball genutzt: Mit dem 28:14 (7:0, 7:7, 7:0, 7:7) gegen die Dresden Monarchs feierten die Düsseldorfer am Sonntag den Sieg, der noch nötig war, um sich endgültig Platz drei in der Nordgrupe der German Football League und damit den Einzug in die Play-offs zu sichern. Zwar hatten bei tropisch-schwülem Sommerwetter nur 950 Zuschauer den Weg ins Benrather Stadion gefunden. Doch die Panther-Fans vor Ort bejubelten den Erfolg ihres Teams dafür umso lauter.

Insgesamt ließ sich der achte Saisonerfolg in die Kategorie ‚Arbeitssieg’ einordnen. Die Dresdner, die durch die erneute Niederlage ihre – eh nur noch rudimentär existierenden –  Play-off-Träume endgültig begraben mussten, waren ein unangenehmer Gegner, der bis vier Minuten vor dem Ende auch noch eine Chance hatte. „Das war noch um einiges schwieriger heute als ich vorher gedacht hatte“, gab auch Panther-Cheftrainer Martin Hansemann zu. „Wir haben die Monarchs und das Spiel zwar meist kontrolliert, aber richtig souverän im Griff hatten wir sie eben nicht.“

Erst als 242 Sekunden vor Schluss der letzte Angriff der ‚königlichen‘ Gäste an der Zehn-Yard-Line der Hausherren von der sehr soliden Abwehr gestoppt worden war, war der Düsseldorfer Erfolg unter Dach und Fach. Das machte an diesem ‚Sauna-Nachmittag‘ insgesamt den Unterschied aus: Beide Defenses hatten gegen das Laufspiel ihre Probleme, doch die Panther-Offense konnte immer mal wieder ein ‚big play‘ per Pass hinlegen. So wie kurz vor Schluss des ersten Viertels beim ersten Touchdown. Da krönte Dominic Hanselmann mit einem artistischen Fang in der Endzone eine Düsseldorfer Angriffsserie, die bis dahin hauptsächlich durch die kraftvollen Läufe von Steve Coles am Leben gehalten wurde.

Die Dresdner konterten allerdings prompt: US-Profi Larry Croom, der – wie von Headcoach Hanselmann erwähnt – meist gebremst, aber eben nie komplett ausgeschaltet werden konnte, erlief mit einem fulminanten 60-Yad-Sprint durch die Mitte den Ausgleich. Allerdings kam auch die Antwort der Gastgeber sofort: Estrus Crayton nutzte die Strafen nach Undiszipliniertheiten der Sachsen, um die Raubkatzen wieder in Führung zu bringen.

Eine der Schlüsselszenen dann kurz vor der Pause: Erst wurde ein weiterer langer Touchdown-Lauf von Monarch Croom wegen einer Holding-Strafe – völlig zu Recht – nicht gegeben. Dann stoppte die Düsseldorfer Defense drei Dresdner Versuche kurz vor der Endzone. Im dritten Down drängte der überragende Lucas Müller Ballträger Croom sogar bis an die Zehn-Yard-Linie zurück. Den anschließenden Fieldgoal-Versuch von Holger Hempel blockte erneut der erst 20-jährige Lucas Müller, was dem mit 2.07 Meter längsten Panther nachher ein Sonderlob von Headcoach Hanselmann einbrachte. „Er hat heute eine herausragende Leistung geboten.“

Nach der Pause zog sich die Partie (dem Wetter geschuldet?) zunächst geradezu klebrig-verschwitzt hin. Wie aus heiterem Himmel tankte sich dann Steve Coles über 42 Yards in die Endzone durch und baute die Führung auf 21:7 aus. Noch einmal verkürzten die Sachsen, diesmal ihrerseits durch dumme Strafen begünstigt. Doch die Panther blieben unbeeindruckt: Mit Läufen von Steve Coles und Peter Renner kontrollierten sie das Spiel, ehe unversehens ein Demers-Pass über 44 Yards Wide Receiver Yannik Baumgärtner erreichte – die Vorentscheidung. Zwar gaben die Monarchs nie auf. Für den selbst gesteckten Anspruch des letztjährigen Halbfinalisten, alle restlichen Saisonbegegnungen zu gewinnen, um die Minimalchance auf die Endrunde zu wahren, war das Angriffsspiel jedoch zu eindimensional lauflastig.

Dass die Düsseldorfer mit dem klug dosierten Pass-Spiel über Robert Demers die wirkungsvollere Offense präsentieren konnten, war vorher nicht unbedingt abzusehen gewesen. Beim Abschlusstraining am Samstag hatte der Panther-Quarterback sich nämlich einen Rückenwirbel ausgerenkt. Mit intensiver Arbeit der medizinischen Abteilung zum Wiedereinrenken und zur Muskulatur-Entspannung war Demers aber wieder rechtzeitig hergestellt worden. „Vielleicht habe ich mich ein bisschen mehr zurückgenommen, aber Schmerzen habe ich keine gehabt“, stattete der 20-Jährige den Teamkollegen mit den heilenden Händen seinen Dank ab.

Feuerwerk Workshop Nr. 9

14. August 2011, Düsseldorf Panther vs Berlin Adler

 

Feuerwerk-Workshop begleitete die Düsseldorf Panther beim Einlauf der Spieler mit einem Tagesfeuerwerk. Schlagkräftige Feuertöpfe mit Titanblitzen (PT2) bildeten den Beginn der pyrotechnischen Vorführung. Vulkane und Römische Lichter der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie Bengalfeuer (PT1) auf der Spielfläche markierten den Weg beim Einlauf für die Spieler, Cheerleader und Trainer und bildeten dabei eine wunderbare Kulisse für das Publikum.

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsort. 

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=108

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

14.08.2011 – Düsseldorf. Als am Sonntagnachmittag der große Wochenendregen endlich vorbei war, entfachten die Düsseldorf Panther und die Berlin Adler ein Offensiv-Gewitter. Zur Begeisterung der 1.270 Unentwegten, die das miese Wetter nicht von einem Besuch des Benrather Stadions abgehalten hatte, zeigten sich die heimischen Raubkatzen bestens erholt von der Niederlage im Niederrhein-Derby: Nach dem 41:35 (14:14, 14:0, 0:7, 13:14) gegen den amtierenden Vizemeister benötigen die Düsseldorfer aus den drei noch verbliebenen Partien nur noch einen Sieg, um Platz drei in der Nordgruppe der German Football League endgültig zu sichern.

Dass die sonst eher für ihr fulminantes Pass-Spiel bekannten Panther diesmal verstärkt auf das Laufspiel mit Steve Coles und Multi-Talent Estrus Crayton setzten, hatte allerdings nichts mit den widrigen Witterungs- und Platzverhältnissen zu tun „Das war schon die ganze Woche unser Plan, um die Berliner 3-3-Defense zu knacken“, verriet Düsseldorfs Headcoach Martin Hanselmann nachher. Da sein Adler-Kollege Dave Likins sich wohl vorher gegen die Deckung der Gastgeber ähnliches überlegt hatte, erlebten die Fans ein munteres Punktesammeln.

Mit Marcel van Eck eröffnete einer der Panther, die sonst eher selten im Mittelpunkt stehen, mit einem schönen 9-Yard-Lauf über die rechte Seiten den Punktereigen. Nach dem Ausgleich der Gäste durch einen schönen Lupfer-Pass nach angetäuschtem Punt benötigten die Rheinländer nur 20 Sekunden zur erneuten Führung. Diesmal tankte sich das englische Kraftpaket Steve Coles durch und rannte schier unaufhaltsam 80 Yards zum 14:7. Nationalspieler Danilo Naranjo Gonzalez glich wieder aus, anschließend behielten beide Abwehrreihen wenigstens bis kurz vor der Pause die Oberhand. In den letzten 156 Sekunden des zweiten Viertels trumpfte dann Robert Demers groß auf.

Der junge Spielmacher der Düsseldorfer („das wir letzte Woche so schlecht gespielt haben, war schon sehr frustrierend, daher hatten wir uns heute mehr vorgenommen“) bediente zunächst Yannik Baumgärtner und Estrus Crayton mit Pässen für beinahe 70 Yard Raumgewinn und erlief dann den dritten Touchdown selbst. Diese Führung bauten die Panther aus: 86 Sekunden vor der Pause kamen sie noch einmal in Ballbesitz: Ein schöner Pass auf den bereits 41-jährigen Crayton („der hat heute mit all seiner Cleverness ein unglaublich gutes Spiel gemacht“, lobte Headcoach Hanselmann) brachte die Raubkatzen bis kurz vor die Endzone. Ein beherzter Demers-Lauf und ein Zuckerpass des Panther-Quarterbacks auf Niklas Römer bedeuteten dann den scheinbar beruhigenden 28:14-Vorsprung.

Doch schaffte es die junge Truppe der Gastgeber, sich selbst noch einmal in die Bredouille zu bringen. Coles ließ Zentimeter vor der Berliner Endzone den Ball fallen, die Adler nutzten die spürbare Verunsicherung, um zu verkürzen. Doch die Panther konterten: Diesmal bereitete ein Demers-Zuspiel auf Dominic Hanselmann vor, einen weiteren neuen ersten Versuch erlief der Düsseldorfer Spielmacher wieder selbst, sein 17-Yard-Pass auf Niklas Römer stellte die 14-Punkte-Führung wieder her. Den nächsten Berliner Angriff stoppte die Panther-Abwehr in Person von Peter Mayer, der Adler-Ami Tory Cooper im vierten Versuch zurückdrängte – die Erleichterung an Seitenlinie und auf den Tribüne währte aber nur kurz, auch wenn Adler-Quarterback Clint Toon nachher meinte: „Das waren genau die Punkte, die uns nachher fehlten, nicht nur auf dem Scoreboard, gerade auch für unser Selbstbewusstsein. Die Sicherheit, plays zu machen, hat uns einige Male gefehlt.“

Trotzdem tauschten die Teams in den letzten 87 Sekunden der Partie noch drei Touchdowns aus: Aus Düsseldorfer Sicht bedeutete sicherlich der 34-Yard-Lauf von ‚Oldie‘ Estrus Crayton den Höhepunkt, der 61 Sekunden vor Schluss zum 41:28 den Sieg endgültig klarmachte. „Das ist einfach unfassbar, wie er den halb so alten Verteidigern einfach wegrennt“, staunte sein Cheftrainer. Dass die Berliner eine Sekunde vor dem Ende noch einmal verkürzten, hatte nur noch statistische Bedeutung. „Eigentlich hatte ich nach der Pause meistens das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben“, sagte Demers lächelnd, aber kopfschüttelnd. „Aber in den beiden letzten Minuten war es doch noch einmal verflixt eng.“

Sein Headcoach war ähnlicher Meinung: „Glückwunsch an meine Spieler, die für ihre tolle Leistung belohnt worden sind“, sagte Martin Hanselmann, „aber angesichts unserer Fehler hatten wir am Ende beinahe mehr Glück als Verstand.“ Trotz aller Kritik überwog das Positive: “ Geht heute feiern, das habt ihr euch verdient“, empfahl er seinen Schützlingen. “ Wir haben jetzt schon mehr erreicht als uns irgendjemand zugetraut hat.“ Trozdem will der Panther-Bändiger im Saisonendspurt mehr als den einen noch nötigen Sieg einfahren. „Wir wollen uns weiter verbessern, daher geben wir weiter Vollgas“, versprach der 48-Jährige. Und sein Spielmacher war sein Meinung. „Wirlassen nicht nach, wir wolln, wenn möglich, jedes Spiel gewinnen“, drohte Robert Demers der Konkurrenz.

 

15.08.2011 – Düsseldorf. Nicht nur für Bilanz und Tabellenstand der Düsseldorf Panther war der 41:35-Erfolg gegen die Berlin Adler wichtig. „Es war ein gutes Gefühl, festzustellen, dass unsere Offense doch noch funktioniert“, gestand Robert Demers, dass der Erfolg und vor allem die sechs Touchdowns zum Auftakt des Saisonendspurts dem Selbstvertrauen der Düsseldorf Panther gut getan hatten.

Wobei der 20-jährige Quarteback der Raubkatzen trotz aller Versuche, gelassen mit dem Erfolg umzugehen, unter akutem ‚Mona-Lisa-Syndrom‘ zu leiden hatte, sprich: Robert bekam das Strahlen kaum noch aus dem Gesicht. Anerkannt wurde seine beherzte Vorstellung nach zwei Touchdown-Pässen auf Niklas Römer, drei ersprinteten Firstdowns und einem kurz vor der Pause selbst erlaufenen Touchdown wurde der Spielmacher der Düsseldorf Panther vom liga-eigenen Internet-Fernsehen GFL-TV zum ‚Spieler des Tages‘ gekürt. Zudem gratulierte ihm Berlins amerikanischer Quarterback Clint Toon nach der Partie zu seiner Vorstellung. „Tolles Spiel, ihr habt verdient gewonnen“, sagte der frühere Spielmacher der Texas State Bobcats, „arbeite hart weiter, dann wird was aus Dir.“

Die immerhin noch 1.270 Fans, die trotz des widrigen Wetters am Wochenende, ins Benrather Stadion gekommen waren, hätten gerne auf den Nervenkitzel der letzten 87 Sekunden verzichtet, in dem die Teams noch dreimal scorten. Aber D.J. Anderson fand auch einiges Gutes darin: „Das ist für unsere jungen Spieler eine ganz wichtige Erfahrung“, erklärte der Defenseline-Coach der Panther, „dass sie merken, dass sie ein knappes Spiel für sich entscheiden können. Natürlich hat jeder Trainer, genau wie jeder Spieler, einen ‚Blow-out‘ lieber. Aber zu merken, wie man gegenhalten muss, sich gegen das Aufbäumen des Gegners zur Wehr zu setzen und zu behaupten, das ist wichtig, um sich weiter zu entwickeln.“

Am kommenden Sonntag, wenn die Panther gegen die Dresden Monarchs im vierten Heimspiel in Folge mit dem achten Saisonsieg Platz drei endgültig unter Dach und Fach bringen können, sind die Anderson-Schützlinge in der Defense Linie wieder besonders gefordert. Mit Monarch Larry Croom gastiert schließlich der effektivste Runningback der GFL in Benrath. Der frühere NFL Europa-Profi der Hamburg Sea Devils, der außerdem bei den Tennessee Titans, den San Diego Chargers, den Detroit Lions und den Pittsburgh Steelers schon ein wenig NFL-Luft schnuppern durfte, war bislang als Ballträger, Passempfänger und Kick-Returner alleine schon für 185 Yards Raumgewinn pro Spiel und 15 Touchdowns gut.

Das Problem: Die Düsseldorfer Abwehr ist – wie sich gegen die Mönchengladbach Mavericks und zumindest zeitweise auch gegen Berlin zeigte – gegen lauflastige Angriffsteams etwas anfällig. Eine komplette Systemänderung, um Dresden – und vor allem Croom – zu stoppen, schließt Cheftrainer Martin Hanselmann aber aus. „Dazu fehlt uns einfach noch die Klasse und die Erfahrung. Aber das geht nicht nur uns so: Kurzfristig alles umstellen, das kann in der gesamten GFL nur Kiel“, gesteht Hanselmann.

Feuerwerk Workshop Nr. 8

Feuerwerk-Workshop begleitete die Düsseldorf Panther beim Einlauf der Spieler mit einem kurzen Tagesfeuerwerk. Dabei wurden im Stadion Vulkane und Römische Lichter der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie Bengalfeuer (PT1) auf der Spielfläche vor rund 3.580 Zuschauern entzündet. Feuertöpfe mit lauten Titanblitzen (PT2) bildeten den Einstieg in dieses Feuerwerk.

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsort. 

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=93

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Düsseldorf. Die Mönchengladbach Mavericks haben ihren Ruf als Angstgegner der Panther untermauert. Im vierten Aufeinandertreffen der beiden Teams zogen die Düsseldorfer mit 0:28 (0:14, 0:7, 0:0, 0:7) zum vierten Mal den Kürzeren. So war die tolle Kulisse schon das Positivste aus Sicht der Gastgeber: Das Niederrhein-Derby der German Football League lockte am Sonntag immerhin 3.580 Zuschauer ins Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße.

Während die Gladbacher durch ihren neunten Saisonsieg schon vorzeitig die Play-offs erreichten und auch nur noch rein theoretisch durch drei Niederlagen in Kiel, Berlin und Essen vom – mit dem Heimrecht im Viertelfinale verbundenen – Platz zwei vertrieben werden können, steht für die Panther nächste Woche das nächste Duell der Tabellennachbarn gegen Verfolger Berlin Adler auf dem Programm.

„Glückwunsch an die Mavericks, unsere junge Offense war heute einfach überfordert“, gratulierte Düsseldorfs Cheftrainer Martin Hanselmann nachher den Gästen zum verdienten Erfolg und versuchte, die vierte Saisonniederlage richtig einzuordnen. „Solche Spiele wie heute sind gegen erfahrene Teams wie Gladbach einfach das Lehrgeld, das man zahlt, wenn man auf junge Leute setzt.“ Sein Mönchengladbacher Kollege war erstaunt, wie leicht seinen Schützlingen der Sieg gemacht wurde. „Wir haben die Panther mit unserer ganz normalen Abwehr gestoppt, unseren Plan B und C für die Defense habe ich überhaupt nicht benötigt“, erklärte Ex-Panther-Spieler und Trainer Walter Rohlfing.

Welche Schwachstellen er noch gesehen hätte? „Unserem Kicking Game können wir noch nicht richtig vertrauen“, war das einzige, was Rohlfing dazu einfiel. Andererseits konnte Hanselmann der Partie trotz der über weite Strecken schwachen Vorstellung seiner Offense  wenigstens noch ein wenig Gutes abgewinnen. „Wir haben uns nie aufgegeben, bis zum Schluss als Team gemeinsam gekämpft und es hat keinerlei Schuldzuweisungen untereinander gegeben“, sagte Hanselmann und lobte ausdrücklich die gute Leistung seiner Abwehr. „Letztlich hat unsere Defense nur zwei echte  Touchdown-Drives kassiert, das ist gegen ein Topteam wie die Mavericks mehr als respektabel.“

Für die Düsseldorfer und ihre Fans begann die Partie wie ein böse Kopie des Hinspiels. Wie sechs Wochen zuvor eröffnete Adam Goloboski den Punktereigen. Der amerikanische Linebacker der ‚Mavs‘ blockte einen Punt von Markus de Haer und trug den umherspringenden Ball zum Touchdown in die Düsseldorfer Endzone. Während die Gastgeber anschließend noch vergeblich ihren Spielrhythmus suchten, folgte der zweite Schock: John McCardle, genau wie der frühere Panther und Rhein-Fire-Profi Patrick Venzke extra für den Saisonendspurt aus den USA eingeflogen, fand ein Loch auf der linken Seite und sprintete unwiderstehlich über 70 Yards zum zweiten Touchdown.

Als wenig später eine weitere Gladbacher Angriffsserie zum 21.0 führte, war die Partie schon beinahe entschieden. Schließlich schafften die Gastgeber erst fünfeinhalb Minuten vor Ende des zweiten Viertels den ersten Firstdown des Nachmittags. Nach der Pause hatten die Abwehrreihen jeweils ihre Gegner im Griff. Pech, dass ein 42-Yard-Pass von Panther-Spielmacher Robert Demers auf Niklas Römer zum vermeintlichen Touchdown, der vielleicht noch einmal für ein Aufbäumen hätte sorgen können, wegen einer Holding-Strafe gegen die Hausherren nicht gegeben wurde.

Im Schlussviertel, als beide Mannschaften zumindest teilweise schon auf Reservisten setzten und bei den Gästen schon mit Fabian Schorn einer aus dem Dutzend Ex-Düsseldorfer Quarterback spielen durfte, erhöhte erneut der Mann aus Omaha, McCardle, zum Endstand.

Feuerwerk Workshop Nr. 7

Feuerwerk-Workshop begleitete die Düsseldorf Panther beim Einlauf der Spieler mit einem kurzen Tagesfeuerwerk. Dabei wurden im Stadion Vulkane und Römische Lichter der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie Bengalfeuer (PT1) auf der Spielfläche entzündet. Den Abschluss des Spielereinlaufs und des Feuerwerks bildeten Feuertöpfe mit lauten Titanblitzen (PT2).

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsort. 

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=91

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Panther-Sieger im Krankenhaus

Düsseldorf. Im Benrather Krankenhaus endete für zwei Düsseldorfer Panther die erste Partie nach der fünfwöchigen WM-Pause, der 34:7-Erfolg über die Braunschweig Lions. Marcus Jaeger erlitt bei seinem spektakulären Fang, mit dem der Passempfänger kurz vor der Pause den zweiten Düsseldorfer Touchdown vorbereitete, ein ‚Commotio cerebri‘, ein Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades, populärer als Gehirnerschütterung bekannt, und verbrachte unfreiwillig die Nacht im Hospital. Hingegen kehrte Marten Töwe schon kurz nach Spielschluss ins Stadion an der Karl-Hohmann-Straße zurück: Der Offenseliner hatte sich ‚nur‘ eine Rippe gebrochen.

Nachdem er bei Cheftrainer Martin Hanselmann Entwarnung gegeben hatte („alles halb so wild“), plante Töwe, der in Hamburg arbeitet und nur zu den GFL-Spielen am Wochenende an den Rhein kommt, schon sein sofortiges Comeback. Der 2.05 Meter große 150-Kilo-Brocken lässt sich einen speziellen Brustpanzer anfertigen: „Den ziehe ich über die gebrochene Rippe, gegen die Schmerzen gibt’s eine Spritze und dann bin ich gegen Mönchengladbach nächsten Sonntag wieder dabei.“

Auch Marcus Jaeger will im Niederrhein-Derby gegen die Mavericks wieder mitmischen, obwohl er sich am Sonntagabend noch gefühlt hatte „als wäre ich einen Tag lang biersaufend Achterbahn gefahren“. Der Panther-Passempfänger hatte schon befürchtet, von einem Braunschweiger Abwehrspieler ‚abgeschossen‘ zu werden, als der Pass ein wenig zu kurz getimt in seinem Rücken landete: „Wenn ich mich im Sprung zum Safety drehe, werd ich wohl ausgeknockt, aber dann – egal . . .“

Nachdem er durch den (illegalen und von Schiedsrichtern bestrafen) Angriff des Braunschweigers Giancarlo Boone K.o. gegangen war, wurde der 28-Jährige Jaeger erst an der Seitenlinie wieder wach, als sein (derzeit wegen einer Schulterverletzung pausierender) Mitspieler Sebastian Schönbroich sagte, man müsse wohl den Krankenwagen ordern. Nach der Nacht im Krankenhaus fühlt er sich „wieder halbwegs normal“: Entlassen wird er aber erst, wenn Röntgen und EEG-Untersuchung ein positives Ergebnis zeigen.

Glücklicherweise verliefen die Verletzungen glimpflich. Zudem waren die Lions, gegen die Panther seit 2001 nicht mehr gewonnen hatten, gegen die aggressive Düsseldorfer Deckung ein letztlich nicht wirklich gefährlicher Gegner. Nur in der Anfangsphase hatte Jabari Johnson mit Läufen über die Außenseite für Raumgewinn für die Braunschweiger gesorgt. „Damit hatten wir unsere Probleme: Er hat genau die Räume genutzt, die dadurch entstanden sind, dass wir von außen geblitzt haben“, erläuterte Panther-Headcoach Martin Hanselmann und gab zu: „Ich hab nicht verstanden, warum die Lions ihren Spielplan geändert haben.“ Um lässig zu ergänzen: „Aber das ist ja zum Glück auch nicht mein Problem.“

Das ging dem am Sonntag besten Angreifer der ‚Löwen‘ genauso: „Meine Läufe haben doch immer wieder viele Meter gebracht. Ich weiß nicht, warum wir davon weg gegangen sind“, klagte Runningback Johnson nachher. „Aber das war eine Entscheidung des Coaches, es ist wohl seine Philosophie, verstärkt auf den Pass zu setzen.“ Was den 32-jährigen US-Amerikaner ein wenig tröstete: „Anders als (beim 0:24) in Stuttgart haben wir wenigstens ein bisschen den Ball bewegt, war es zumindest zeitweise zu sehen, dass wir es können.“

Offen blieb lange nur die Frage, warum die Panther nicht am Ende energischer probierten, das Ergebnis weiter zu erhöhen: Unter Umständen könnte der Punktestand im direkten Vergleich am Saisonende den Ausschlag über die Platzierung geben. „Ich finde es wichtiger, dass unsere jungen Spieler Praxis erhalten“, erläuterte Cheftrainer Hanselmann. Aber die anderen Teams treiben doch – wenn möglich – auch die Ergebnisse hoch? Die selbstbewusste Antwort des Headcoaches: „Die anderen sind die anderen. Wir versuchen, unseren Charakter zu bewahren, das ist einfach so.“

Feuerwerk Workshop Nr. 6

Brilon, Hochsauerland. Am 11. Juni 2011 feierte der Luftsportverein Brilon mit einem großen Fliegerball (Gala Veranstaltung) sein 50 Jähriges bestehen. Tagsüber erfreuten sich die geladenen Gäste aus der umliegenden Wirtschaft, Sport und Politik an dem bunten Rahmenprogramm mit verschiedenen Flugvorführungen und günstigen Rundflügen über das Sauerland. Den Abschluss des Fliegerballs und weiteren besonderen Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Feuerwerk Workshop Nr. 6.

Das fast 10 minütige Großfeuerwerk wurde direkt neben der Start- und Landebahn abgeschossen und bot so für alle Veranstaltungsbesucher einen großartigen Blick auf das Geschehen am Sauerländer-Nachthimmel über dem Flugplatz. Das Großfeuerwerk enthielt eine Vielzahl verschiedener Effektkombinationen die die Zuschauer und die Workshop Teilnehmer gleichermaßen begeisterten.

Beim Feuerwerk wurden pyrotechnische Effekte in verschiedenen Zusammensetzungen eingesetzt die eine Vielzahl unterschiedlicher Feuerwerks-Bilder erzeugten. Gleich 100 lauter Salutschüsse bildeten den spektakulären Anfang des Feuerwerks, gefolgt von einem Lichterbild mit den Jahreszahlen (50) des Luftsportvereins und einer Mischung weiterer Boden-Feuerwerks-Effekten. Anordnungen von verschiedenen Leuchtbatterien sowie Kugel- und Zylinderbomben bildeten spektakuläres Feuerwerksbilder. Der Abschluss des Feuerwerks bildete ein gewaltiger pyrotechnischer Goldregen mit vielen Salutschüssen.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=87

Feuerwerk Workshop Nr. 5

Gleich einen ganzen Abend voller Feuerwerk und Football konnten die Veranstaltungsbesucher und Teilnehmer des Feuerwerk Workshop Nr. 5, dem Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Kiel Baltic Hurricanes im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf, Flingern erleben. Der Abend voller Feuerwerk wurde gesponsert von der Otto Hasselhoff GmbH und dem GSV Düsseldorf.

Zusätzlich bildete die Veranstaltung die Filmkulisse für den Kinofilm „Unter Frauen“ mit den Hautdarstellern Alexandra Neldel (Verliebt in Berlin) und Sebastian Ströbel (Countdown – Die Jagd beginnt).

Eröffnungsfeuerwerk: Wie bei den Heimspielen der Düsseldorf Panthers mittlerweile üblich wurde der Spieler-Einlauf ins Stadion mit einem Tagesfeuerwerk begleitet. Dabei wurden kleinkalibrige Großfeuerwerks Leuchtbatterien in der Mitte des Spielfeldes verschossen.

Touch Down Feuerwerk: Leider konnten die Düsseldorf Panther nur einen einzigen Touch Down erzielen, aber dieser wurde durch ein kurzes Feuerwerk begleitet. Eine Kombination aus Fontänen und Leuchtbatterien gaben als Massenabschuss dem Sportlichen Ereignis einen entsprechenden Rahmen.

Abschlussfeuerwerk: Mit dem Spielende startete bei Dunkelheit das große Abschlussfeuerwerk. Das Feuerwerk wurde wegen der beengten Platzverhältnisse im Stadion als Barockfeuerwerk mit verschiedenen Bengalfeuern, Fontänen, Vulkanen und kleinen Leuchtbatterien ausgelegt. Ein besonderer Höhepunkt des Feuerwerks war das Lichterbild des Sponsors welches aus mehr als 600 einzelnen mit Zündschnur verbundenen Effekten bestand und das Logo des GSV Düsseldorf zeigte.

 Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=80

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Panther lassen gegen clevere Kieler „zu viele Punkte liegen“  
Düsseldorf. Am vierten Spieltag der German Football League hat’s auch die Düsseldorf Panther erwischt. Mit dem 10:29 (0:10, 10:6, 0:13, 0:0) gegen die Kiel Baltic Hurricanes kassierte der Aufsteiger in die höchste deutsche Spielklasse seine erste Saisonniederlage. Von den 3.718 Fans im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich wurde die junge Mannschaft des sechsmaligen deutschen Meisters trotz der Pleite gegen den amtierenden Titelträger mit tosendem Beifall verabschiedet.

„Natürlich sind wir enttäuscht“, gestand Cheftrainer Martin Hanselmann nachher. „Aber wir haben mit der besten deutschen Mannschaft beinahe auf Augenhöhe mitgehalten: Darauf können meine Jungs stolz sein und das habe ich ihnen auch im Huddle nachher gesagt. Der Kieler Sieg geht völlig in Ordnung, letztlich haben nur Nuancen gegen uns entschieden. In einigen entscheidenden Situationen waren die Hurricanes einfach etwas cleverer.“ Uneingeschränkt freuen konnte der Panther-Headcoach sich nur über die tolle Kulisse: „In solch einer Atmosphäre zu spielen, macht einfach Spaß, vielen Dank an alle unsere Fans. Ich glaube, wir haben ihnen trotz der Niederlage einen tollen Footballabend geboten.“

Zwei der von Hanselmann angesprochenen Nuancen hatten mit der personellen Situation der Gastgeber zu tun. Ohne Steve Coles, der nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus dem Auftaktspiel immer noch nicht wieder einsatzfähig war, fehlte dem Düsseldorfer Laufspiel ein wenig von der nötigen Durchschlagskraft. Dadurch konnte sich die Kieler Deckung, die von Hurricanes-Headcoach Patrick Esume („wir wussten, dass wir es mit einem extrem gefährlichen Gegner zu tun haben“) bestens vorbereitet worden war, darauf konzentrieren, das Düsseldorfer Passspiel zu unterbinden.

Den einzigen Touchdown der Gastgeber erzielte ausgerechnet Estrus Crayton: Der ‚Oldie‘, der von 2006 bis 2008 auch drei Spielzeiten für die ‚Wirbelwinde‘ gestürmt war, schnappte sich gleich zu Beginn des zweiten Viertels einen kurzen Demers-Pass, sprintete der gesamten Kieler Deckung davon und erreichte nach 81 Yards die Endzone. Angeführt von Spielmacher Robert Demers („er hat für einen gerade einmal 20-jährigen Quarterback erneut eine tolle Leistung geboten“, lobte Hanselmann) legte die Düsseldorfer Offense anschließend noch drei weitere tolle Angriffsserien hin, bei denen letztlich aber nur drei Zähler durch das 27-Yard-Fieldgoal von Markus de Haer kurz vor der Pause heraussprangen.

„Wir haben einfach zu viele Punkte liegenlassen“, ärgerte sich Offenseline-Brocken Casey Hayes.  Was er meinte: Im dritten Viertel wurde ein für Crayton gedachter Demers-Pass in der Kieler Endzone von Hurricane-DB Mundana Teuber abgefangen. „Da ist Estrus eine falsche Route gelaufen“, erkläre Hanselmann. Als „miscommunication“, als Missverständnis, bezeichnete es der 41-Jährige US-Boy selbst. „Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir unter die Besten gehören“, sagte Crayton zudem.

Im Schlussabschnitt, als die Gäste dank ihrer schlicht meisterlichen Chancenverwertung bereits vorentscheidend auf 29:10 davongezogen waren, führte Demers sein Team noch einmal über das gesamte Feld. An der Ein-Yard-Linie der Norddeutschen klappte dann die Ballübergabe von Center Hannes Irmer an seinen Quarterback nicht, den fallengelassenen Ball sicherte sich die Kieler Defense – mit dem Ball war die Partie für die Raubkatzen endgültig verloren. „Hannes hat sich gleich entschuldigt, hat sofort gesagt, dass es sein Fehler war“, erzählte Headcoach Hanselmann, „solche Fehler passieren eben, da fehlt uns einfach die Abgeklärtheit.“

Außerdem fehlten in der Deckung mit Fabian Hahn (Wade) und David Wallen (Daumen) zwei Linebacker – zwei weitere der vielen kleinen Dinge, die letztlich die Begegnung gegen den Aufsteiger entschieden. Das Hurricanes-Laufspiel mit Michael Andrew hatten die Panther-Verteidiger gut im Griff, lediglich einen (32 Yards) langen Lauf zum zwischenzeitlichen 22:10 gestatteten die Düsseldorfer dem britischen Star-Runningback der Kieler. „Das war Klasse, wie wir ihn ausgeschaltet haben“, lobte Cheftrainer Hanselmann seine Abwehrspieler. „Aber ohne uns fehlte ein wenig der Druck auf den Quarterback“, erläuterte Wallen jedoch, welche Folgen das Fehlen der Verletzten hatte.

Hurricanes-Spielmacher Jeff Welsh nutzte diesen zusätzlichen Freiraum und bediente immer wieder seinen US-Landsmann Aaron Love und Julian Dohrendorf mit ‚big plays‘. „Ja, unser Passspiel hat heute so gut funktioniert wie das ganze Jahr noch nicht“, strahlte Welsh nachher. Zwischenzeitlich hatte er deutlich nervöser gewirkt, nachdem Sebastian Schönbroich und Philip Wilk zwei seiner Pässe abgefangen hatten. „Die Panther haben eine tolle junge Truppe und eine tolle Stimmung im Stadion. Hier wird es Keiner leicht haben zu gewinnen. Daher sind wir unglaublich froh, dass wir es geschafft haben.“ Das Lob des Gegners konnte die Düsseldorfer aber nicht wirklich trösten: „Wir hatten es selbst in der Hand, haben es aber einfach nicht hingekriegt“, resümierte Panther-Passempfänger Niklas Römer enttäuscht.

 

Pressestimme aus „Rheinische Post vom Montag, 23. Mai 2011“

… 3718 Zuschauern wurde von der Pre-Game-Show bis zum großen Feuerwerk nach dem Abpfiff alles geboten, was die Herzen der Footballfreunde höher schlagen lässt. Dafür gab es verdientes Lob von allen Seiten. …

Feuerwerk Workshop Nr. 4

8. Mai 2011, Düsseldorf Panthers vs Wiesbaden Phantoms

Feuerwerk-Workshop präsentierte vor rund 1.600 Besuchern das Tagesfeuerwerk zum Spielbeginn der Düsseldorf Panther gegen die Wiesbaden Phantoms. Im Stadion wurden vor Spielbeginn verschiedene Feuerwerkskörper der Klasse F2 (Silvesterfeuerwerk) sowie bengalische Feuer auf der Spielfläche abgebrannt die von den Workshopteilnehmern entzündet wurden. Für einen weiteren besonderen (lautstarken) und überraschenden Effekte sorgte eine Kombination aus pyrotechnischen Effekten (PT1 und PT2) am Rande des Spielfeldes die den Startschuss für den Einlauf der Spieler und das weitere Feuerwerk gaben.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=125

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panthers über die Veranstaltung:

Aufsteiger Panther bleibt an der Spitze – Römer scort dreimal Düsseldorf. Die Heimpremiere ist geglückt, die Düsseldorf Panther sind auch nach dem dritten Spieltag der German Football League Spitzenreiter der Gruppe Nord. Gegen die Wiesbaden Phantoms feierte die Mannschaft von Cheftrainer Martin Hanselmann am Sonntag in Benrath zur Freude von 1.600 Fans, die mit der gleißenden Muttertagssonne um die Wette strahlten, einen schon zur Pause nicht mehr gefährdeten 49:15 (7:7, 13:0, 14:0, 15:8)–Sieg.

Eine überzeugende Partie lieferte erneut die Düsseldorfer Defense. Nachdem sie im Hinspiel beim Mitaufsteiger aus dem Süden vor drei Wochen überhaupt keinen Punkt der Hessen zugelassen hatte, gestattete die Abwehr der Gastgeber diesmal zwei Touchdowns. Doch einerseits dominierte die Deckung der Hausherren deutlich die Partie, zum andern erzielten die Wiesbadener ihren zweiten Touchdown im Schlussviertel, als die zweite Garde der Panther bereits Spielpraxis sammeln durfte.

Auffälligste Spieler in der Offense waren Quarterback Robert Demers und Wide Receiver Niklas Römer. Gleich dreimal in Folge bediente der 20-jährige Panther-Spielmacher Demers im zweiten und dritten Viertel seinen Passempfänger mit der Trikot-Nummer drei – klar, dass da am Ende der dritte saisonsieg in der Bilanz stehen musste. „Die ganze Mannschaft hat mir heute gefallen, auch wenn wir gerade in der Anfangsphase noch zu viele Fehler gemacht haben“, resümierte Cheftrainer Marin Hanselmann, „aber wenn ich jemanden herausheben soll, ist das heute sicherlich Robert Demers. Er hat einmal mehr eine tolle und für sein Alter sehr abgeklärte Partie geboten.“

Was den Headcoach außerdem freute: Auch als im Schlussviertel Robby Zantow die Spielmacherrolle übernahm, punktete sein Team fleißig weiter. Zwar ließ er gleich den ersten Snap seines Centers fallen und schaffte in seiner ersten Angriffsserie keinen neuen ersten Versuch. Anschließend setzte die Offensive der Hausherren aber ihr munteres Touchdown-Pässewerfen durch die Kombination Zantow auf Yannik Baumgärtner und Zantow auf Marcus Jaeger fort.

Genau wie Jaeger erzielte auch Junya Suzuki gegen die Phantoms seinen ersten Saison-Touchdown. Der Japaner bot als Vertretung von Steve Coles – der britische Runningback wurde wegen seiner Oberschenkelverletzung noch geschont – eine engagierte Vorstellung und lief nach gerade einmal fünf Spielzügen zum ersten Mal überhaupt im Panther-Trikot in die gegnerische Endzone. Zu spät kam übrigens Alexandra Neldel: Die Schauspielerin („Verliebt in Berlin“), die als Hauptdarstellerin des Films ‚Unter Frauen‘ (mit Panther-Beteiligung) den Münzwurf für die Seitenwahl ausführen sollte, war wegen des Rhein-Marathons im Stau steckengeblieben. Doch was sie dann in Benrath sah, war beste Werbung für den Düsseldorfer Football.

Düsseldorf Panther – Wiesbaden Phantoms 49:15 (7:7, 13:0, 14:0, 15:8)
1.600 Zuschauer im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße
7:0       Junya Suzuki, 8-Yard-Lauf, PAT Markus de Haer
7:7       Albert Reynolds, 15-Yard-Pass von Kevin Brüngel, PAT Christoph Reichert
14:7     Estrus Crayton, 5-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Markus de Haer

20:7     Niklas Römer, 52-Yard-Pass von Robert Demers, PAT vorbei

27:7     Niklas Römer, 75-Yard-Pass von Robert Demers,PAT Markus de Haer
34:7     Niklas Römer, 1-Yard-Pass von Robert Demers, PAT Markus de Haer

41:7     Yannik Baumgärtner, 48-Yard-Pass von Robby Zantow, PAT Markus de Haer
41:15   Guido Reuels, 38-Yard-Lauf, Conversion David Matz
49:15   Marcus Jaeger, 18-Yard-Pass von Robby Zantow, Conversion Alexej Mittendorf, Pass von Dominic Hanselmann

Feuerwerk Workshop Nr. 3

10. April 2011, Düsseldorf Panther vs Remscheid Amboss

Auch dieses Vorbereitungsspiel der Düsseldorf Panthers wurde von Feuerwerk-Workshop mit einem Tagesfeuerwerk während des Einlaufs der Spieler gestaltet. Zum Einsatz kamen dabei eine Kombination aus Bühneneffekten, Bengalfeuern und kleinkalibrigen Feuerwerk der Kategorie F2 (Silvesterfeuerwerk).

Das Feuerwerk wurde von der Otto Hasselhoff GmbH gesponsert.

Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=84

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über die Veranstaltung:

Vorbereitungen abgeschlossen – Beim letzten Vorbereitungsspiel der Düsseldorf Panther auf ihre am kommenden Samstag beginnende Erstligasaison standen nicht nur die eigenen Akteure im Rampenlicht. Vielmehr waren es auch die Schülerinnen und Schüler der am Panther-Projekt „Flag-Football“ teilnehmenden Offenen Ganztagsschulen (OGS) und jene Spieler des 90 Mann starken Kaders, die noch nicht zu der 50er Stammformation zählen. Das Ergebnis (53:12) spielte am Ende eine eher untergeordnete Rolle. „Es war ein erfolgreicher Tag. Wir haben in den vergangenen zwei Vorbereitungsspielen organisatorisch viel ausprobiert und sind nun für die Saison gerüstet. Besonders bedanken wollen wir uns für all die Schülerinnen und Schüler, die heute den Weg zu uns gefunden haben, um ihre Schule zu repräsentieren und zu zeigen, was sie bisher bei unserem Flag-Football-Programm gelernt haben“, so Vorstandsmitglied Marcel Friedrich.

1.200 Zuschauer kamen zum letzten Vorbereitungsspiel – darunter die Jungs und Mädels der OGS Rolandstraße, OGS St. Apollinaris, OGS St. Franziskus, OGS Adam-Stegerwald-Straße, OGS Krahnenburgstraße, OGS Montesorri, OGS Helmholtzstraße, OGS Jan-Wellem Schule und der OGS Lörick, die bisher schon dieses Angebot nutzen. Nach den Sommerferien werden weitere sechs OGS hinzukommen. Sie zeigten gemeinsam mit ihren Übungsleitern, Dominic Hanselmann, Christian Buchholtz, Boris Marschall, Phillip Carlson und Raphael Llanos ihr erlerntes Aufwärmprogramm und ernteten dafür donnernden Applaus.

Nur wenig Applaus ernteten hingegen die Panther-Akteure in der ersten Halbzeit. „Heute hatten viele die Chance sich noch einmal für die nun anstehende Saison bei ihren Trainern zu bewerben. Einige haben ihre Möglichkeit genutzt, jedoch nicht alle, so dass die erste Halbzeit völlig von uns verpennt wurde. Ab dem kommenden Spiel können wir uns das nicht mehr erlauben“, so Cheftrainer Martin Hanselmann.

Die beiden amerikanischen Neuzugänge Dan Dixon und Casey Hayes feierten ihr Debüt. Beide landeten am vergangenen Donnerstag in Deutschland und bekamen die Chance sich „einzuspielen“.

Düsseldorf Panther – Remscheid Amboss 53:12 (08:00, 14:12, 16:00, 15:00)