Feuerwerk Workshop Nr. 5

Gleich einen ganzen Abend voller Feuerwerk und Football konnten die Veranstaltungsbesucher und Teilnehmer des Feuerwerk Workshop Nr. 5, dem Heimspiel der Düsseldorf Panther gegen die Kiel Baltic Hurricanes im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf, Flingern erleben. Der Abend voller Feuerwerk wurde gesponsert von der Otto Hasselhoff GmbH und dem GSV Düsseldorf.

Zusätzlich bildete die Veranstaltung die Filmkulisse für den Kinofilm „Unter Frauen“ mit den Hautdarstellern Alexandra Neldel (Verliebt in Berlin) und Sebastian Ströbel (Countdown – Die Jagd beginnt).

Eröffnungsfeuerwerk: Wie bei den Heimspielen der Düsseldorf Panthers mittlerweile üblich wurde der Spieler-Einlauf ins Stadion mit einem Tagesfeuerwerk begleitet. Dabei wurden kleinkalibrige Großfeuerwerks Leuchtbatterien in der Mitte des Spielfeldes verschossen.

Touch Down Feuerwerk: Leider konnten die Düsseldorf Panther nur einen einzigen Touch Down erzielen, aber dieser wurde durch ein kurzes Feuerwerk begleitet. Eine Kombination aus Fontänen und Leuchtbatterien gaben als Massenabschuss dem Sportlichen Ereignis einen entsprechenden Rahmen.

Abschlussfeuerwerk: Mit dem Spielende startete bei Dunkelheit das große Abschlussfeuerwerk. Das Feuerwerk wurde wegen der beengten Platzverhältnisse im Stadion als Barockfeuerwerk mit verschiedenen Bengalfeuern, Fontänen, Vulkanen und kleinen Leuchtbatterien ausgelegt. Ein besonderer Höhepunkt des Feuerwerks war das Lichterbild des Sponsors welches aus mehr als 600 einzelnen mit Zündschnur verbundenen Effekten bestand und das Logo des GSV Düsseldorf zeigte.

 Mehr über diese Veranstaltung: http://www.feuerwerk-workshop.de/index.php?id=80

 

Pressemeldung der Düsseldorf Panther über diese Veranstaltung:

Panther lassen gegen clevere Kieler „zu viele Punkte liegen“  
Düsseldorf. Am vierten Spieltag der German Football League hat’s auch die Düsseldorf Panther erwischt. Mit dem 10:29 (0:10, 10:6, 0:13, 0:0) gegen die Kiel Baltic Hurricanes kassierte der Aufsteiger in die höchste deutsche Spielklasse seine erste Saisonniederlage. Von den 3.718 Fans im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich wurde die junge Mannschaft des sechsmaligen deutschen Meisters trotz der Pleite gegen den amtierenden Titelträger mit tosendem Beifall verabschiedet.

„Natürlich sind wir enttäuscht“, gestand Cheftrainer Martin Hanselmann nachher. „Aber wir haben mit der besten deutschen Mannschaft beinahe auf Augenhöhe mitgehalten: Darauf können meine Jungs stolz sein und das habe ich ihnen auch im Huddle nachher gesagt. Der Kieler Sieg geht völlig in Ordnung, letztlich haben nur Nuancen gegen uns entschieden. In einigen entscheidenden Situationen waren die Hurricanes einfach etwas cleverer.“ Uneingeschränkt freuen konnte der Panther-Headcoach sich nur über die tolle Kulisse: „In solch einer Atmosphäre zu spielen, macht einfach Spaß, vielen Dank an alle unsere Fans. Ich glaube, wir haben ihnen trotz der Niederlage einen tollen Footballabend geboten.“

Zwei der von Hanselmann angesprochenen Nuancen hatten mit der personellen Situation der Gastgeber zu tun. Ohne Steve Coles, der nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel aus dem Auftaktspiel immer noch nicht wieder einsatzfähig war, fehlte dem Düsseldorfer Laufspiel ein wenig von der nötigen Durchschlagskraft. Dadurch konnte sich die Kieler Deckung, die von Hurricanes-Headcoach Patrick Esume („wir wussten, dass wir es mit einem extrem gefährlichen Gegner zu tun haben“) bestens vorbereitet worden war, darauf konzentrieren, das Düsseldorfer Passspiel zu unterbinden.

Den einzigen Touchdown der Gastgeber erzielte ausgerechnet Estrus Crayton: Der ‚Oldie‘, der von 2006 bis 2008 auch drei Spielzeiten für die ‚Wirbelwinde‘ gestürmt war, schnappte sich gleich zu Beginn des zweiten Viertels einen kurzen Demers-Pass, sprintete der gesamten Kieler Deckung davon und erreichte nach 81 Yards die Endzone. Angeführt von Spielmacher Robert Demers („er hat für einen gerade einmal 20-jährigen Quarterback erneut eine tolle Leistung geboten“, lobte Hanselmann) legte die Düsseldorfer Offense anschließend noch drei weitere tolle Angriffsserien hin, bei denen letztlich aber nur drei Zähler durch das 27-Yard-Fieldgoal von Markus de Haer kurz vor der Pause heraussprangen.

„Wir haben einfach zu viele Punkte liegenlassen“, ärgerte sich Offenseline-Brocken Casey Hayes.  Was er meinte: Im dritten Viertel wurde ein für Crayton gedachter Demers-Pass in der Kieler Endzone von Hurricane-DB Mundana Teuber abgefangen. „Da ist Estrus eine falsche Route gelaufen“, erkläre Hanselmann. Als „miscommunication“, als Missverständnis, bezeichnete es der 41-Jährige US-Boy selbst. „Wir haben trotzdem gezeigt, dass wir unter die Besten gehören“, sagte Crayton zudem.

Im Schlussabschnitt, als die Gäste dank ihrer schlicht meisterlichen Chancenverwertung bereits vorentscheidend auf 29:10 davongezogen waren, führte Demers sein Team noch einmal über das gesamte Feld. An der Ein-Yard-Linie der Norddeutschen klappte dann die Ballübergabe von Center Hannes Irmer an seinen Quarterback nicht, den fallengelassenen Ball sicherte sich die Kieler Defense – mit dem Ball war die Partie für die Raubkatzen endgültig verloren. „Hannes hat sich gleich entschuldigt, hat sofort gesagt, dass es sein Fehler war“, erzählte Headcoach Hanselmann, „solche Fehler passieren eben, da fehlt uns einfach die Abgeklärtheit.“

Außerdem fehlten in der Deckung mit Fabian Hahn (Wade) und David Wallen (Daumen) zwei Linebacker – zwei weitere der vielen kleinen Dinge, die letztlich die Begegnung gegen den Aufsteiger entschieden. Das Hurricanes-Laufspiel mit Michael Andrew hatten die Panther-Verteidiger gut im Griff, lediglich einen (32 Yards) langen Lauf zum zwischenzeitlichen 22:10 gestatteten die Düsseldorfer dem britischen Star-Runningback der Kieler. „Das war Klasse, wie wir ihn ausgeschaltet haben“, lobte Cheftrainer Hanselmann seine Abwehrspieler. „Aber ohne uns fehlte ein wenig der Druck auf den Quarterback“, erläuterte Wallen jedoch, welche Folgen das Fehlen der Verletzten hatte.

Hurricanes-Spielmacher Jeff Welsh nutzte diesen zusätzlichen Freiraum und bediente immer wieder seinen US-Landsmann Aaron Love und Julian Dohrendorf mit ‚big plays‘. „Ja, unser Passspiel hat heute so gut funktioniert wie das ganze Jahr noch nicht“, strahlte Welsh nachher. Zwischenzeitlich hatte er deutlich nervöser gewirkt, nachdem Sebastian Schönbroich und Philip Wilk zwei seiner Pässe abgefangen hatten. „Die Panther haben eine tolle junge Truppe und eine tolle Stimmung im Stadion. Hier wird es Keiner leicht haben zu gewinnen. Daher sind wir unglaublich froh, dass wir es geschafft haben.“ Das Lob des Gegners konnte die Düsseldorfer aber nicht wirklich trösten: „Wir hatten es selbst in der Hand, haben es aber einfach nicht hingekriegt“, resümierte Panther-Passempfänger Niklas Römer enttäuscht.

 

Pressestimme aus „Rheinische Post vom Montag, 23. Mai 2011“

… 3718 Zuschauern wurde von der Pre-Game-Show bis zum großen Feuerwerk nach dem Abpfiff alles geboten, was die Herzen der Footballfreunde höher schlagen lässt. Dafür gab es verdientes Lob von allen Seiten. …

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